Erwin Grosche
Interview des Schülers David Höwelkröger aus Hövelhof,
Porträt von R. Rousselange
   
Flamingos
Kindermusikparty für die ganze Familie
 

Felicitas,Herr Riese und das Vaterunser
Gregor Knalls Trampolin-Lied, Dein Wille geschehe, Wo warst du denn?
   
  Der Badewannenkapitän
Der Föhn, Der Schwamm, Wenn Flöhe wütend werden, Das Windzimmer,
 
   
   
   
  Interview mit Erwin Grosche am 3.10.08

David: Können Sie sich noch an Ihren 1. Auftritt für Kinder erinnern?
H. Grosche: Meinen 1. Auftritt hatte ich als Kind im 8. Schuljahr auf der Bühne der Kammerspiele. Nach einer Tour durch die Schulen wurde ich von den Kammerspielen für das „Stück „Sein Meisterstück“ für eine Doppelrolle ausgewählt.

David: Wie haben Sie Ihr eigenes Programm gestaltet?
H. Grosche: Ich habe mich nach und nach weiter entwickelt. Zunächst habe ich für die Freilichtbühne Schloss Neuhaus „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ umgeschrieben. Ca. 1975 hatte ich das Glück, dass meine Kinderlieder bei einem Verlag in Dortmund angenommen wurden, danach wurde mein Hörspiel „Die Straßenbande“ aufgenommen. Durch diese LP habe ich Kontakt zum Fernsehen bekommen und habe mit 21 Jahren die Sendung „Stadt, Land, Fluss“ für Kinder in Saarbrücken aufgenommen. Seit meinem Auftritt bei den Kammerspielen Paderborn habe ich es als meinen Beruf angesehen zu schreiben. Für Kinder schreibe ich mit meinem Kinderblick, so, als ob ich alles zum 1. Mal sehen. Hilfreich dafür war natürlich, dass ich auch eigene Kinder habe. Den Erfolg habe ich gar nicht so mitgekriegt. Es ist schön, dass meine Welt, so wie ich sie sehe, auch von anderen gemocht wird.

David: Wie empfanden Sie Ihre Anfangszeit und wie sah die Gesellschaft damals aus? (Z.B. politisch oder welche wichtigen Ereignisse haben damals statt gefunden?)
H. Grosche: Meine Anfangszeit begann in den 68ern. Die Kinderlieder, auch meine, haben deutliche Aussagen beinhaltet. Sehr angesagt war z.B. das Grips Theater in Berlin, das Titel wie „Wer sagt, dass Mädchen dümmer sind“ oder „Ich werde Bürgermeister“ im Programm hatte. Auch die Dortmunder Szene mit den Kinderliedersängern Frederic Vahle, .......Hoffmann, Knister oder Klaus Neuhaus war stark vertreten. Ansonsten wurden nur traditionelle Kinderlieder angeboten. Später habe ich die deutliche Sprache als unpoetisch und grob angesehen und habe eher den sanften Weg eingeschlagen und die Welt menschlicher dargestellt, in der auch Fehler gemacht werden dürfen.
Allerdings habe ich mich nicht nur auf Kinderlieder fest gelegt und habe es im Nachhinein nicht bereut, viele Standbeine aufgebaut zu haben.

David: War es schon immer Ihr Traum, Kabarettist, Autor oder Musiker zu werden?
H. Grosche: Ich weiß nicht, ob es schon immer mein Traum war. Zwar habe ich schon während der Schulzeit eigene Geschichten ausgedacht, wenn der Lehrer dachte, ich würde zuhören, denn der Unterricht hat mich gelangweilt. Ich wäre aber auch ein guter Bäcker geworden, denn wenn man das macht, was man gut macht, ist man ein Künstler. Allerdings würde ich den Begriff „Künstler“ nicht so benennen, Hauptsache, man hat seine Träume verwirklicht. Deshalb haben wir z.B. auch Filme gedreht, obwohl es damals noch keine guten Filmkameras gab. Wir haben alles selber gemacht und nicht erst auf Castings gewartet. Dadurch hatten wir etwas Eigenes produziert.

David: Hat Ihre Familie Sie dabei unterstützt?
H. Grosche: Meine Familie hat mich sehr gut unterstützt, denn auf den CD`s haben alle mitgesprochen. Z.B. haben wir „Badetag am Baggersee“ oder „Die Straßenbande“ aufgenommen, und durch die Unterstützung konnte ich immer von dem leben, was ich geschrieben habe.

David: Was waren Ihre Lieblingsbeschäftigungen in Ihrer Kindheit?
H. Grosche: Ich habe gerne Fußball gespielt. Unsere Lieblingsbeschäftigung bestand allerdings in der Bandenbildung im „Pöppelschen Tal“, die richtig ernsthaft betrieben wurde. Wir hatten nicht viel Zeit zum Lesen, denn wir waren die Kinder, die in den Büchern vorkamen. Später habe ich das Lesen der Kinderbücher nachgeholt.

David: An wen haben Sie Ihren 1. Brief geschrieben?
H. Grosche: An meine Eltern, als ich im Internat war. Ich hätte gerne geschrieben, dass ich nach Hause möchte. Da jedoch unsere Briefe kontrolliert wurden, habe ich geschrieben:“ Mir geht es gut, das Essen schmeckt“, was alles nicht stimmte.

David: Was hat Sie animiert, etwas für Kinder zu schreiben?
H. Grosche: Mein unschuldiger Blick, jedes Mal beim Aufstehen die Welt neu zu entdecken. Diesen konnte ich mir bewahren, da immer kleine Kinder um mich herum waren. Ich bin nie feste Verbindungen eingegangen, sondern habe den eigenen Anspruch, Schönes an Poesie zu erschaffen. So kann man sich gegen die Welt wehren, indem man sie sich selber gestaltet. Außerdem habe ich nie eine Schiene beibehalten, sondern zunächst vernünftig viel für Erwachsene erarbeitet, bin aber später unvernünftig geworden. Das heißt, ich habe viel Lustiges für Kinder geschrieben. Da ich viel unterwegs war und bin, schreibe ich kurze Formen und Geschichten für die Bühne, die sich für Kinder eignen.

David: Als was sehen Sie sich im Allgemeinen?
H. Grosche: Ich sehe mich als jemanden, der versucht, die Welt schöner zu machen.

David: Was ist für Sie ein stiller Held?
H. Grosche: Jemand, der im Hintergrund steht, aber trotzdem etwas macht.

David: Welches Wunschprojekt würden Sie gerne einmal für Kinder durchführen?
H. Grosche: Ich bin relativ zufrieden mit meinen Projekten, denn ich verbringe 150 Tage im Jahr in Schulklassen, um mit der Sprache zu spielen und etwas Phantasie hinein zu bringen. Im November wird im „Trotz Alledem Theater“ in Bielefeld das Stück „Ferien mit Papa“ aufgeführt, das ich geschrieben habe.

David: Angenommen, Sie würden eine Fee treffen, welche 3 Wünsche hätten Sie?
H. Grosche: Früher hatte ich die Wünsche, dass etwas passiert. Jetzt, mit der gewonnenen Ruhe und Klarheit, habe ich eher den Wunsch, dass etwas nicht passiert. Man ist auf der Welt, um etwas Gutes zu machen. Das habe ich immer verwirklicht. Deshalb würde ich der Fee sagen:“ Such dir jemand anderen.“ Auch, wenn ich einen Glücks Cent finde, lasse ich ihn liegen, damit er jemand anderem Glück bringen kann.

David: Was ist Ihr Lieblingsfilm und warum?
H. Grosche: Mein Lieblingsfilm heißt: „Cartouche, der Bandit“ mit Jean Paul Belmondo und Claudia Cardinale. Es ist der 1. schöne Farbfilm für mich, erinnert mich an Robin Hood und passt irgendwie zu unseren Spielen im „Pöppelschen Tal“ mit Degen aus Stöcken.

David: Woher bekommen Sie Ihre Ideen? Wie entstehen sie?
H. Grosche: Alles hat seine Zeit. Ideen sind, je nach Anlass, da und müssen manchmal ausgetrickst werden. Z.B. schreibe ich über die Wolken, wenn ich dem Wetter durch Spaziergänge ausgesetzt bin. Früher habe ich über Dinge des alltäglichen Lebens geschrieben, da ich durch meine kleine Tochter viel Zeit mit dem Staubsauger, dem Fön oder anderen Dingen, die um mich herum waren, verbracht habe. Ich benötige Ideen, die meine eigenen sind und muss manchmal darauf warten können. Ich beschäftige mich schon lange mit dem Gedanken, über Mähdrescher zu schreiben, warte aber noch auf meine eigene Idee dazu.

David: Schreiben Sie per Hand oder Computer und wo schreiben Sie?
H. Grosche: Ich schreibe zunächst per Hand in meinem kleinen Buch, das ich immer bei mir trage. Noch nie bin ich ohne Stift und Buch raus gegangen, und ich schreibe auch beim Gehen. Danach habe ich früher alles mit meiner Schreibmaschine abgetippt, heute leider mit dem Computer.

David: Was ist Ihre persönliche Lieblingsfigur?
H. Grosche: Ein stiller, schüchterner Mensch, der Angst hat, über die Straße zu gehen. In Kinderbüchern ist mir Momo z.B. zu poetisch, ich mag nicht so eindeutige Begriffe. Jim Knopf mag ich ein bisschen, wie er auf seine Lok steht. Am liebsten mag ich die Hobbits, so klein und unschuldig, passend zum Ausspruch:“ Unterschätz nicht den Träumer....“

David: Welchen Menschen möchten Sie gerne einmal treffen?
H. Grosche: Ich habe ihn schon in Frau Braun, der Vorsitzenden der örtlichen UNICEF Gruppe Paderborn, getroffen.

David: Wie sind Sie darauf gekommen, sich für UNICEF zu engagieren?
H. Grosche: Ich habe eine Tourneè für den WDR über UNICEF begleitet. Frau Braun hat mich danach gebeten, die Schirmherrschaft für die örtliche UNICEF Gruppe zu übernehmen. Ich fühlte mich zunächst nicht geeignet, weil ich nicht genügend informiert war über Kinder in anderen Ländern. Allerdings hat sie mich überzeugt, dass ich mit meiner Schirmherrschaft, die ich vor 5 Jahren übernommen habe, sehr hilfreich sein kann. Allerdings habe ich schon in meinen Anfangsjahren mit anderen Künstlern die Initiative „Denn er ist wie du“ gegründet. Dieses Projekt finanziert sich über unsere Mitgliedsbeiträge und bietet konkrete Soforthilfe, z.B. für die Ausgabe von Schultüten, die sonst nicht finanziert werden könnten. Manchmal veranstalten wir Künstler auch Benefizveranstaltungen dafür.

David: Was würden Sie einem Kind raten, das auch Autor werden möchte?
H. Grosche: Sobald es ein Wort geschrieben hat, das es schreiben möchte, ist es schon ein Autor. Es ist Luxus, einfach ein Autor sein zu können.

David: Was ist Ihr nächstes Projekt für Kinder?
H. Grosche: Das Buch „Die Psst Kiste“, das Theaterstück für das „Trotz Alledem Theater“, die Weiterführung der „Bärenbude“ für den WDR in Köln und die Gestaltung durch Moderation und Gedichte des Konzertes der „Kölner Philharmonie“ für 2000 Kinder, in dem es um das Reisen geht.

David: Welche Preise haben Sie bisher bekommen?
H. Grosche: „Die Glocke“ 2 mal. Sie kann praktisch bei Lesungen eingesetzt werden., Den „Gaul von Niedersachsen“, „Den Knurrhahn“, „Die Moorenhovener Lupe“, „Die Akademieze“, „Den Uhu“ (Peter Hille Preis)

David: Welche Freunde kann ich noch zu Ihrem Einsatz für Kinder interviewen?
H. Grosche: Antje Wenzel (schreibt die Musik für das „Trotz Alledem Theater“),
die Redakteurin der „Bärenbude“ Monika Frederking, meine Lektorin des Gabriel Verlag Katharina Ewinger.


 
   
  Erwin Grosche als Kinderbuchautor
Bei Erwin Grosche ist der Alltag poetisch, alles wird ihm zum Reim. Inspiriert vom Bügeln, läßt er das Eisen übers Hemd reisen, dass sich die Falten beschweren, schon fällt ihm eine Geschichte ein. Besonders liebt er Lautgedichte, Bienen „ssssumen“ ums Bienenhaus und Staubsaugerreime müssen nach verschluckten Buchstaben klingen. Nun kommt der Autor und bekannte, preisgekrönte Kabarettist aus Paderborn nach Saarbrücken zur Kinder- und Jugendbuchmesse. Etliches hat er veröffentlicht, wie „König bin ich gerne“ (Omnibus/Bertelsmann), es versammelt komische Lyrik und kindlichen Nonsens aus zehn Jahren oder sein „E-le-fa- E-le-fee“ (Arena) ganz kuriose Lautgedichte und Sprachspiele zum Hinhören und Mitmachen. Wenn sie eins nicht sein sollen, dann bloß pädagogisch. „Vor allem Spaß sollen sie machen, dann kommt die Liebe zur Sprache von ganz alleine“ findet Grosche. Eine Luftpumpe mit mindestens vier „f“ ist eben sehr überzeugend. Das Gros von Erwin Grosches Büchern hat Dagmar Geisler illustriert, liebevoll und fein humorig, kindgerecht, ohne anbiedernd zu sein. Bis zu 200 Terminen hat Grosche pro Jahr und findet trotzdem die Zeit zum Schreiben. Er stammt aus dem 600-Seelen-Ort Berge bei Lippstadt, da war sein Vater Bäcker. Klar, dass der Sohn auch damals schon Brote und Torten in Gedichten verbacken hat. „Aber meine Reime sind gar nicht nur als Kindereime gedacht. Sie sind auch für Erwachsene schön“ meint Grosche. Und trägt sie deshalb auch auf der Kabarettbühne vor. Recht hat er, man denke nur an „Löffel zu Löffel ins Löffelfach“, köstlich. Seine Lyrik gibt lieblosen Gegenständen Gesicht und Ausdruck. „Wenn die Seife nur Seife ist und der Toaster nur Toast, das mag ich nicht“ befindet er. Also holt er sie raus aus dem Alltagsgrau. In kleinen Versen mit einem Gag am Schluß. Lachen, dass müsse man vor allem über sie können, ganz besonders als Kind. Albern sein sei schließlich sowas wie ein menschliches Grundbedürfnis. Seit über 30 Jahren ist er Kabarettist, geschrieben hat er immer schon. Kleinkünstler, die Bezeichnung findet er am passendsten für sich. „Was ich mache, ist ja eigentlich ganz schlicht. Ich sehe was, zum Beispiel eine Nudel und dichte“. Auch Ohrensalbe oder Tacker-Rhythmen, alles eignet sich zum Bedichtetwerden. Vielleicht inspiriere ihn auch, dass er immer kleine Kinder um sich habe. Erst die eigenen, dann die der ältesten Tochter, Schauspielerin, genauso wie Grosches Bruder Heiko, mit dem er eine Christian Morgenstern-CD aufgenommen hat. (Das große Lalula; Patmos). Erstaunlich, aber von Grosche gibt es auch viele Gebetbücher für Kinder (alle: Gabriel bei Thienemann). Das sei was, was ihn beschäftigt habe, als damals seine kleine Tochter nach dem Beten fragte. Ja, er sei schon religiös, spreche aber gar nicht so gerne drüber, ein sehr privates Thema eben. Er habe für Gebete eine neue Form gesucht, kleine feine Reime, auch mit Humor, eine Arbeit, die ihm wichtig war: „Wenn ein Kind mal ein Gebet braucht, dann kann es das vielleicht hier finden.“ 2007 ist sein „Tierischer Struwwelpeter“ mit Illustrationen von Sara Ball erschienen. Es habe ihn gereizt, Heinrich Hoffmanns Klassiker neu zu erfinden: „So konnte ich interpretieren, was ich als Kind nicht verstanden hatte“. Eine liebevolle Einstellung zum Leben zeichnet seine Texte aus. Schon immer habe er lieber für als gegen etwas geschrieben, auch als Kabarettist. So bedichtet er das Kleine im Großen. Ist irgendwie selbst der „Kleine Herr Wunder“ (Gabriel), der zufrieden das Leben bestaunt, denn es ist bunt.
 
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Flamingos Kindermusikparty für die ganze Familie

 

 

 

 

 

Erwin Grosche, der Autor vieler Vor- und Selbstleseabenteuer, der Preisträger der silbernen Akademieze, der mit seinen Laut- und Leisegeschichten, seinen Liedern und seinen wundervollen Quatschgedichten so manches Einschlafen und viele Autofahrten versüßt hat, hat sich verdreifacht. Natürlich kann man Erwin Grosche noch immer allein erleben, wie er für die Kinder seinen Tigerstuhl zum Springen bringt und für alle die Besteckschublade laut lärmend und leise flüsternd aufräumt. Der Paderborner Kulturpreisträger kommt immer noch gerne allein und unaufwendig in Schulklassen und Büchereien, um seine neuesten Bücher und Quatschgeschichten vorzustellen.

Doch nun hat er eine Band gegründet:

 

ERWIN GROSCHE UND DIE FLAMINGOS!!!
KINDERMUSIK ZUM MITTANZEN UND MITSINGEN

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Der Meister der leisen Töne kann es auch laut. Verstärkt durch die Bassistin Antje Wenzel (sie spielt auch Klavier und Trompete) und den Punk-Schlagzeuger Barny Bürger (er spielt auch mit Schubladen und anderen Krachinstrumenten), kommt schnell Bewegung in Arme und Beine und Stimmung in die Bude. Groschehits wie „Zehn kleine Eierlein“, „Die Ameisenstraße“, das „Spagettilied“ haben ein neues musikalisches Gewand erhalten und swingen, rocken, was das Zeug hält. Natürlich hat das Trio auch neue Songs im Gepäck. Einzigartige Titel wie das irisch angehauchte „Der Traum“, das swingende „Wenn mein Dackel Flügel hätte“, das lustige Lied vom „Ho Ho Ho Ho Händetrockner“ u.a. laden ein zur großen „Monsterparty“ zum Mitsummen und Mitfeiern.

Erste Auftritte bei Familietagen, Open Air Konzerten und der Lit. Cologne 2006 hinterließen ein so zufriedenes großes und kleines Publikum, dass schon eine erste CD in Arbeit ist. Erwin Grosche und die Flamingos und die Flamingos – das besondere Kinderkonzert für Stadtfeste und Kinderfestivals. Ein Spaß für die ganze Familie, für drinnen und draußen. Erwin Grosche und die Flamingos heben ab. Fliegen Sie mit!

Fotos: Harald Morsch

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...und das Vaterunser Gregor Knalls Trampolin-Lied
Auf dem
Trampo-,
Trampo-,
Trampolin
hüpf ich
zu dem
Himmel hin.

Ist das
nicht ein
Hauptgewinn,
wenn ich wie
im Himmel bin?

Trampo-,
Trampo-,
Trampolin
bring mich zu
dem Himmel hin!

(Sprich dieses Himmelslied rhythmisch. Denk dabei an das rhythmische Springen auf dem Trampolin.)
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  Dein Wille geschehe
... Am Eingang des Friedhofs stand ein Kiosk, an dem man Blumen und Zeitungen kaufen konnte. An einem der Stehtische lehnte der sonderbare Mann. Er hatte sich von Oma Turnschuhs Geld einen Strauß Blumen gekauft. Er winkte ihnen zu, sie winkten zurück. Sie hörten noch, wie er von einer Blume die Blätter zupfte und dabei murmelte:

Gott liebt mich.
Gott liebt mich nicht.
Gott liebt mich.
Gott liebt mich nicht.
Gott liebt mich! 
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  Wo warst du denn?
'Du trägst eine Brille', sagte Herr Riese.
'Deswegen kann ich so gut Tore schießen', sagte Fee.
'Und Lesen', sagte Herr Riese uns schlug sein Buch wieder an der Stelle mit dem Zettel auf. In diesem Augenblick fegte ein Windstop über den Hinterhof und riss den Zettel mit. Herr Riese wollte den Zettel schnappen, aber der Wind hatte ihn bereits so hoch geweht, dass er nicht an ihn drankam. Wie ein Drachen stieg der Zettel in den Himmel auf und verschwand hinter der hohen Grundstücksmauer.
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Badewannen-
kapitän
Der Föhn
Ich bin der Föhn
und mache schön.

Aus meiner Gruft
kommt heiße Luft.

Nur nicht erschrocken,
ich mach Haar trocken.

Ich bin der Föhn
und mache STÖÖÖÖÖHN!

(Wie macht der Föhn? Genau, er bläst die Luft aus. Spreche auch das Föhngedicht so, als würdest du nur ausatmen. Luft holst du nach jeder zweiten Zeile.)
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  Der Schwamm

Der Schwamm
saugt sich
mit Wasser
voll -
toll!

Die Seife
S E I F E
S E I F
S E I
S E
S

SAUBER

(Reibe beim Sprechen die Hände aneinander, als würdest du sie mit einer Seife waschen. Das klingt gut und gibt dem Schwinden der Seife eine besondere Atmosphäre.)

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Wenn Flöhe wütend werden
Wenn Flöhe wütend werden, ist was los,
oh oh oh oh oh,
dann schreien sie und brüllen los,
oh oh oh oh oh,

Dann hüpfen sie und tuen geroß,
oh oh oh oh oh,
dann wüten sie und jammern bloß,
oh oh oh oh oh.

Wenn Flöhe wütend werden, ist was los,
oh oh oh oh oh.
Zum Glück werden Elefanten nicht so schnell wütend.

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  Das Windzimmer

Der Wind wollte sich ein Zimmer mieten. Es sollte ein Zimmer sein, in dem er mal richtig laut sein konnte.

<Hu Ha Ho!>

<Frühstück gibt es bis um zehn>, sagte Frau Braukmann vom Hotel Friedenstal und drückte dem Wind seinen Zimmerschlüssel in die Hand.

<Hu Ha Ho!>

Danach schlich er in sein Zimmer und stürmte, sauste, wehte, dass es eine Freude war. Er schrie <Huhu> und pfiff <Haha> und kreischte laut sein <Hohoho>. Danach ging es ihm gut und er schlief glücklich und zufrieden ein.

Am nächsten Morgen kam er in den Frühstückssaal. Er war so gut gelaunt, dass er die Servietten tanzen ließ und das Müsli aus seiner Schüssel blies.

<Hu Ha Ho!>

<So geht es aber nicht, Herr Wind>, schimpfte Frau Braukmann, <wir sind ein anständiges Haus. So einen Unsinn können Sie im Herbst machen, aber nicht bei uns.> Da lachte der Wind und verzog sich schnell wieder nach draußen.

<Hu Ha Ho!>

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