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| Erwin Grosche Interview des Schülers David Höwelkröger aus Hövelhof, Porträt von R. Rousselange |
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Flamingos Kindermusikparty für die ganze Familie |
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| Felicitas,Herr
Riese und das Vaterunser Gregor Knalls Trampolin-Lied, Dein Wille geschehe, Wo warst du denn? |
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| Der
Badewannenkapitän Der Föhn, Der Schwamm, Wenn Flöhe wütend werden, Das Windzimmer, |
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| Interview mit Erwin Grosche am 3.10.08 | |
| David:
Können Sie sich noch an Ihren 1. Auftritt für Kinder erinnern?
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| Erwin Grosche als Kinderbuchautor | |
Bei
Erwin Grosche ist der Alltag poetisch, alles wird ihm zum Reim. Inspiriert
vom Bügeln, läßt er das Eisen übers Hemd reisen,
dass sich die Falten beschweren, schon fällt ihm eine Geschichte
ein. Besonders liebt er Lautgedichte, Bienen „ssssumen“ ums
Bienenhaus und Staubsaugerreime müssen nach verschluckten Buchstaben
klingen. Nun kommt der Autor und bekannte, preisgekrönte Kabarettist
aus Paderborn nach Saarbrücken zur Kinder- und Jugendbuchmesse. Etliches
hat er veröffentlicht, wie „König bin ich gerne“
(Omnibus/Bertelsmann), es versammelt komische Lyrik und kindlichen Nonsens
aus zehn Jahren oder sein „E-le-fa- E-le-fee“ (Arena) ganz
kuriose Lautgedichte und Sprachspiele zum Hinhören und Mitmachen.
Wenn sie eins nicht sein sollen, dann bloß pädagogisch. „Vor
allem Spaß sollen sie machen, dann kommt die Liebe zur Sprache von
ganz alleine“ findet Grosche. Eine Luftpumpe mit mindestens vier
„f“ ist eben sehr überzeugend. Das Gros von Erwin Grosches
Büchern hat Dagmar Geisler illustriert, liebevoll und fein humorig,
kindgerecht, ohne anbiedernd zu sein. Bis zu 200 Terminen hat Grosche
pro Jahr und findet trotzdem die Zeit zum Schreiben. Er stammt aus dem
600-Seelen-Ort Berge bei Lippstadt, da war sein Vater Bäcker. Klar,
dass der Sohn auch damals schon Brote und Torten in Gedichten verbacken
hat. „Aber meine Reime sind gar nicht nur als Kindereime gedacht.
Sie sind auch für Erwachsene schön“ meint Grosche. Und
trägt sie deshalb auch auf der Kabarettbühne vor. Recht hat
er, man denke nur an „Löffel zu Löffel ins Löffelfach“,
köstlich. Seine Lyrik gibt lieblosen Gegenständen Gesicht und
Ausdruck. „Wenn die Seife nur Seife ist und der Toaster nur Toast,
das mag ich nicht“ befindet er. Also holt er sie raus aus dem Alltagsgrau.
In kleinen Versen mit einem Gag am Schluß. Lachen, dass müsse
man vor allem über sie können, ganz besonders als Kind. Albern
sein sei schließlich sowas wie ein menschliches Grundbedürfnis.
Seit über 30 Jahren ist er Kabarettist, geschrieben hat er immer
schon. Kleinkünstler, die Bezeichnung findet er am passendsten für
sich. „Was ich mache, ist ja eigentlich ganz schlicht. Ich sehe
was, zum Beispiel eine Nudel und dichte“. Auch Ohrensalbe oder Tacker-Rhythmen,
alles eignet sich zum Bedichtetwerden. Vielleicht inspiriere ihn auch,
dass er immer kleine Kinder um sich habe. Erst die eigenen, dann die der
ältesten Tochter, Schauspielerin, genauso wie Grosches Bruder Heiko,
mit dem er eine Christian Morgenstern-CD aufgenommen hat. (Das große
Lalula; Patmos). Erstaunlich, aber von Grosche gibt es auch viele Gebetbücher
für Kinder (alle: Gabriel bei Thienemann). Das sei was, was ihn beschäftigt
habe, als damals seine kleine Tochter nach dem Beten fragte. Ja, er sei
schon religiös, spreche aber gar nicht so gerne drüber, ein
sehr privates Thema eben. Er habe für Gebete eine neue Form gesucht,
kleine feine Reime, auch mit Humor, eine Arbeit, die ihm wichtig war:
„Wenn ein Kind mal ein Gebet braucht, dann kann es das vielleicht
hier finden.“ 2007 ist sein „Tierischer Struwwelpeter“
mit Illustrationen von Sara Ball erschienen. Es habe ihn gereizt, Heinrich
Hoffmanns Klassiker neu zu erfinden: „So konnte ich interpretieren,
was ich als Kind nicht verstanden hatte“. Eine liebevolle Einstellung
zum Leben zeichnet seine Texte aus. Schon immer habe er lieber für
als gegen etwas geschrieben, auch als Kabarettist. So bedichtet er das
Kleine im Großen. Ist irgendwie selbst der „Kleine Herr Wunder“
(Gabriel), der zufrieden das Leben bestaunt, denn es ist bunt. |
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| Flamingos | Kindermusikparty für die ganze Familie |
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Erwin Grosche,
der Autor vieler Vor- und Selbstleseabenteuer, der Preisträger der
silbernen Akademieze, der mit seinen Laut- und Leisegeschichten, seinen
Liedern und seinen wundervollen Quatschgedichten so manches Einschlafen
und viele Autofahrten versüßt hat, hat sich verdreifacht. Natürlich
kann man Erwin Grosche noch immer allein erleben, wie er für die
Kinder seinen Tigerstuhl zum Springen bringt und für alle die Besteckschublade
laut lärmend und leise flüsternd aufräumt. Der Paderborner
Kulturpreisträger kommt immer noch gerne allein und unaufwendig in
Schulklassen und Büchereien, um seine neuesten Bücher und Quatschgeschichten
vorzustellen.
ERWIN GROSCHE UND DIE FLAMINGOS!!! Der Meister der leisen Töne kann es auch laut. Verstärkt durch die Bassistin Antje Wenzel (sie spielt auch Klavier und Trompete) und den Punk-Schlagzeuger Barny Bürger (er spielt auch mit Schubladen und anderen Krachinstrumenten), kommt schnell Bewegung in Arme und Beine und Stimmung in die Bude. Groschehits wie „Zehn kleine Eierlein“, „Die Ameisenstraße“, das „Spagettilied“ haben ein neues musikalisches Gewand erhalten und swingen, rocken, was das Zeug hält. Natürlich hat das Trio auch neue Songs im Gepäck. Einzigartige Titel wie das irisch angehauchte „Der Traum“, das swingende „Wenn mein Dackel Flügel hätte“, das lustige Lied vom „Ho Ho Ho Ho Händetrockner“ u.a. laden ein zur großen „Monsterparty“ zum Mitsummen und Mitfeiern. Erste Auftritte bei Familietagen, Open Air Konzerten
und der Lit. Cologne 2006 hinterließen ein so zufriedenes großes
und kleines Publikum, dass schon eine erste CD in Arbeit ist. Erwin Grosche
und die Flamingos und die Flamingos – das besondere Kinderkonzert
für Stadtfeste und Kinderfestivals. Ein Spaß für die ganze
Familie, für drinnen und draußen. Erwin Grosche und die Flamingos
heben ab. Fliegen Sie mit! |
| ...und das Vaterunser | Gregor Knalls Trampolin-Lied |
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Auf dem Trampo-, Trampo-, Trampolin hüpf ich zu dem Himmel hin. Ist das nicht ein Hauptgewinn, wenn ich wie im Himmel bin? Trampo-, Trampo-, Trampolin bring mich zu dem Himmel hin! (Sprich dieses Himmelslied rhythmisch. Denk dabei an das rhythmische Springen auf dem Trampolin.) |
| Dein Wille geschehe | |
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... Am Eingang des
Friedhofs stand ein Kiosk, an dem man Blumen und Zeitungen kaufen konnte.
An einem der Stehtische lehnte der sonderbare Mann. Er hatte sich von Oma
Turnschuhs Geld einen Strauß Blumen gekauft. Er winkte ihnen zu, sie
winkten zurück. Sie hörten noch, wie er von einer Blume die Blätter
zupfte und dabei murmelte: Gott liebt mich. Gott liebt mich nicht. Gott liebt mich. Gott liebt mich nicht. Gott liebt mich! |
| Wo warst du denn? | |
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'Du trägst
eine Brille', sagte Herr Riese. 'Deswegen kann ich so gut Tore schießen', sagte Fee. 'Und Lesen', sagte Herr Riese uns schlug sein Buch wieder an der Stelle mit dem Zettel auf. In diesem Augenblick fegte ein Windstop über den Hinterhof und riss den Zettel mit. Herr Riese wollte den Zettel schnappen, aber der Wind hatte ihn bereits so hoch geweht, dass er nicht an ihn drankam. Wie ein Drachen stieg der Zettel in den Himmel auf und verschwand hinter der hohen Grundstücksmauer. |
| Badewannen- kapitän |
Der Föhn |
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Ich bin der Föhn und mache schön. Aus meiner Gruft kommt heiße Luft. Nur nicht erschrocken, ich mach Haar trocken. Ich bin der Föhn und mache STÖÖÖÖÖHN! (Wie macht der Föhn? Genau, er bläst die Luft aus. Spreche auch das Föhngedicht so, als würdest du nur ausatmen. Luft holst du nach jeder zweiten Zeile.) |
| Der Schwamm | |
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Der Schwamm
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| Wenn Flöhe wütend werden | |
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Wenn Flöhe
wütend werden, ist was los, oh oh oh oh oh, dann schreien sie und brüllen los, oh oh oh oh oh, Dann hüpfen sie und tuen
geroß, Wenn Flöhe wütend werden, ist was los, |
| Das Windzimmer | |
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Der Wind wollte sich
ein Zimmer mieten. Es sollte ein Zimmer sein, in dem er mal richtig laut
sein konnte. |