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...immer noch unterwegs, Bestseller, Schlafbewacher, Blind Date III, so lacht NRW, 123 Songs, Wikipedia Hero, Padermann, Wir sind wie die Sterne, Grosches Welt, PSSST-Kiste, Botschafter, Lob der Provinz, Charlie, Heimspiel, Ekkehard, Peter Hille Literaturpreis,

   
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  Bestseller

Im neuen Gabrielverlagsprogramm 2010 ist es stolz zu lesen. Nicht nur, dass es den Gabriel Verlag zehn Jahre gibt, sondern auch, dass Erwin Grosches Gebetsbücher sich 70 000 mal verkauft haben. Ein Bestseller macht sich breit.

Erwin Grosche ist auch stolz wie Oskar. Nun liegt das Gebetbuch, mit den Illustrationen von Dagmar Geisler in einer kleinen süßen Ausgabe vor. Ideales Format für Kinderhände:

„Mein kleines Buch der Kindergebete“ 240 Seiten. Lieferbar ab Juli 2010, Gabriel Verlag, 8,90 Euro

www.gabriel-verlag.de

 
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  Der Schlafbewacher
Erwin Grosches erfolgreichstes Kinderbilderbuch wird nun auch in China erscheinen. Das Bilderbuch mit den wundervollen Illustrationen des Künstlers Norman Junge, war ursprünglich für die „Sendung mit der Maus“ gestaltet worden. Es ist nun in vielen Sprachen erschienen und immer noch als Geschichte in dem Groschebuch „König bin ich gerne“ (omnibus München 2006) zu finden. Die meisterhaften Illustrationen von Norman Junge sind neben seinen Objekten derzeit im Museum für Angewandte Kunst in Köln zu bewundern. Hingehen bitte und staunen.
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  Der Eisgenussverstärker ist immer noch unterwegs

Fotos: D. Bogdanski

Nach seiner Premiere in Köln, in der neuen Comedia Colonia, kann nun der Eisgenussverstärker überall auf deutschen Bühnen bewundert werden. Die Presse ist begeistert, das Publikum tobt. Selten sah man Erwin Grosche alberner, wütender, anrührender und besser. Momente voller Trost und Glück. Erwin Grosche begeistert mit dem Eisgenussverstärker.

Wer ihn sehen will, sollte nach folgenden Terminen schauen:
23. April Theater Sapperlot, Lorsch
15. Mai Klostersaal, Lügde
7.Juli Stadttheater, Lippstadt

Der Eisgenussverstärker ist zu buchen beim Kulturbüro 0228/ 619 65 0)


NEUE PRESSESTIMMEN:
a. „Er ist ein Clown, ein Philosoph und ein perfekter Reiseführer durchs wilde Absurdistan: Erwin Grosche erweist sich auch in „DER EISGENUSSVERSTÄRKER“, als Großmeister der Wortakrobatik und der schier unmöglichen Pointen. Kein Kabarett, keine Comedy, sondern ein ganz eigenes Ding. Nicht nur deshalb ist er einmalig. (Hendrik Pusch, EXPRESS 19-10-2009)


b. „Gerührt wie ein Espresso mit drei Stückchen Zucker“ ist man, wenn man dem kleinen Mann aus Paderborn lauscht, wenn er seine gut gemeinten Beobachtungen und Ratschläge unter das Publikum mischt.“ (Bonner Rundschau, Sarah Hermanns)


c. Und am Ende staunt man, warum diese ganz eigene Sicht der Dinge einem noch nicht selbst eingefallen ist, findet auch noch die schrägste Perspektive ganz normal und wundert sich über nichts mehr. Erwin Grosche: Das ist große Wortkunst und im besten Sinne des Wortes Kindertheater für Erwachsene. Ein einfach bezaubernder Abend. (Solinger – Tageblatt, Volker Jansen)


d. Kleine Kunst ganz groß. Eine rote Nase braucht Grosche nicht, um seinen Gästen den Clown zu machen. Er rührt an, er bringt zum Lachen, zum Nachdenken – und all das auf eine wunderbar leichte Art. Grosches Experimentierlust kennt keine Grenzen, und vor mehrspurig aufgenommenen Lautkulissen jongliert er mit Worten und Silben, dass es eine Freude ist: Hier bespielt einer alleine die Manege eines gefühlten Zirkuszelts. (Allgemeine Zeitung, Mainz, jgw)


e. „DAS GLÜCK IN GLÜCKSFERNEN ZEITEN: Das Kleine wird bei ihm ganz groß. Und das Große klein. Auf diese Weise verteilt er die Proportionen der Welt neu. Und schließlich steht ein riesiger Erwin Grosche auf der Bühne. Oft sind es Gegenstände des Alltags, die er heranzitiert, um das Leben schöner zu machen. Es ist die gottvertrauende Naivität, es ist die Schwäche des Kindes, aus der heraus Grosche die Kraft seiner Nummern entwickelt. Hier wird sanft und subtil gestreichelt. Grosche ist auf der Suche nach Glücksmomenten ohne Glück. Er fängt sie ein und hält sie fest. Wie ein kleiner Junge beim Schmetterlingsfang. Sein netz sind Worte und Gesten. Aus Nichts oder noch weniger macht er das größte Glück. Es macht glücklich ihm dabei zuzuschauen.“ (Neue Westfälische, Ralf Mischer)


f. „Der Eisgenussverstärker- bei Grosche schmeckt es immer noch. Das ist das geniale Konzept seiner Bühnenkunst. (Deutschlandfunk- Premierenbericht von Peter Backobst)


g. „FÜR DIE SHOW BRAUCHTE ES ECHT KEINEN „LACHGENUSSVERSTÄRKER“. (DER WESTEN, Witten Bianca Braunschweig)


h. Die Philosophie des wackelnden Tisches: Wer nach einem Abend mit Erwin Grosche gefragt wird, wie es war, wird wohl kurz antworten: „wunderbar“. Wer aber befragt wird zu Inhalt, Details, Witzen, wird sich mit der Antwort schwer tun. Vielleicht bleibt es bei dem Tipp, einfach hinzugehen. (Kölner Stadt-Anzeiger“ Sylvia Hagenberg)


i. DANKBAR UND FAST EIN WENIG VERLEGEN NIMMT GROSCHE NACH DREI ZUGABEN DEN SCHLUSSAPPLAUS ENTGEGEN: „DAS WAR´S, SIE WAREN KLASSE“. SIE AUCH, HERR GROSCHE (Ruhr Nachrichten, Daniel Glade)


j. So einen wie Grosche gibt es eigentlich nicht mehr. In seinem blauen Anzug mit den roten Streifen an der naht sieht der Mittfünfziger aus wie ein Dienstmann aus einem Hans-Moser-Film. Also, Herr Grosche, nicht so viel zeit lassen mit dem nächsten München-Besuch. (Süddeutsche Zeitung, Thomas Becker)


k. DER EISGENUSSVERSTÄRKER: Das ist Grosche pur: liebenswert-skurril, poetisch und mit feiner Ironie. (GENERAL – ANZEIGER, Ulrike Strauch)


l. Als Grosche die Mundharmonika auspackt, wird es Dada. Neben den anrührenden, abwegigen Alltagsphilosophien sind die musikalischen Verrücktheiten die Kleinode im Programm. Sein Einsatz des Akkordeons beim „Schönsten Tag des Lebens“ oder eines schwer zu identifizierenden Instrumentes, das ein wenig nach singender Säge klingt, ist waghalsig und sinnig zugleich. Nach der Pause ist schließlich nichts mehr normal. Nun wird mit der Peter Sloterdijk-Entspannungstasche“ nicht nur auf optisch hinreißende Weise die Gesichtmuskulatur trainiert, nun versiegen noch mehr Satzanfänge in paradoxer Unlogik. Akustisch übertrumpft Grosche sich selbst….Zum Ende hin steigert sich der Nonsensfaktor in ungeahnte Höhen. Wem das zu unwahrscheinlich erscheint, dem sei ein Abend mit Erwin Grosche eben drum ans Herz gelegt. (Mainzer Rheinzeitung, Eva Szulkowski)

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  Blind Date III
Sehr geehrtes Publikum,

wir, das Wolfgang Borchert Theater in Münster, informieren Sie hiermit über den neuesten Stand unserer diesjährigen heiterpoetischen Reise: BLIND DATE III und danken Ihnen für Ihre Unterstützung und Mitwirkung. Konzeption und Planung laufen auf Hochtouren und werden bald abgeschlossen sein.

Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass bei diesem Projekt dem Zuschauer nicht bekannt ist, was wann wo wie warum und mit wem passiert. Der Zuschauer [max. 26 pro Veranstaltung] kauft mit dem Ticket die Katze im Sack [sonst wäre es kein BLIND DATE!) Alles ist möglich – alles ist Abenteuer.

Blind Date III wird zu einer Handlung verknüpft in persona eines Reiseleiters. Für die Rolle des Reiseleiters konnte der Paderborner Erwin Grosche gewonnen werden.

BLIND DATE III findet im Juni jeweils freitags und samstags von 19 bis ca. 22.45 Uhr statt. Come Together ist um 18.45 Uhr im Foyer des WBT. Dort ist auch der Zielpunkt.

Am Donnerstag, 3. Juni, findet zur gleichen Zeit die öffentliche Generalprobe statt – der Ablauf ist original wie in der Premiere am darauf folgenden Tag. Es handelt sich also um insgesamt neun Veranstaltungen.

INFOS BEI: WOLFGANG BORCHERT THEATER Hafenweg 6-8, D-48155 Münster, Phone: +49-251-39907-14, www.wolfgang-borchert-theater.de
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  So lacht NRW
  Am 1. September findet in Köln die Aufzeichnung der WDR Sendung: „So lacht NRW“ statt. Unter der Moderation von Bernd Stelter ist neben Nessie Tausendschön, Mike Krüger, Die Popolskis u.a. auch Erwin Grosche zu sehen. Das Thema der Sendung wird: „Tiere“ sein. Ob Erwin Grosche seine Geschichte vom Allwetter Zoo Münster spielen wird, war derzeit noch nicht zu erfahren. Auf jeden Fall, die genauen Fernsehausstrahlungstermine werden auf dieser Seite noch bekannt gegeben
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  123 Songs
für Kids im Chor
123 SONGS FÜR KIDS IM CHOR von Berthold Kloss. Im Bosse Verlag erschien ein schönes Buch für alle, die mit Kindern singen und Spaß haben wollen. 123 zweistimmig gesetzte Songs bieten eine Bandbreite an Themen und Stimmungen für Kinder im Grundschulalter. Mit vielen Hits der bekanntesten Kinderliedermacher und beliebten Evergreens aus Film und Hitparade.
Die zusätzlichen Spielanleitungen am Ende des Buches sorgen für reizvolle Beiträge bei der täglichen Arbeit in der Klasse oder für das große Schul- und Gemeindefest. Erwin Grosche ist mit seinem Lied: „Ein Ei auf einem Löffel saß“ vertreten, zu dem der wunderbare Toto Blanke die Musik und einen Klaviersatz geschrieben hat.
 
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  Grosches neuer Wikipedia Eintrag

Erwin Grosche hat einen neuen Wikipedia Eintrag bekommen. Endlich kann man auf dieser Seite mehr über Erwin Grosche entdecken und erfahren.

Sven Teschke „schoss“ von Erwin Grosche extra neue Fotos, die nun auch auf dieser Seite zu bewundern sind. Man erfährt alles über Erwin Grosches Kabarettpreise und seine neuen Buchprojekte. Auch auf dieser Homepage wurden die biographischen Angaben zu Erwin Grosche aktualisiert und vervollständigt.

 
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  Hero-Jahr 2010
 

EIN NEUES WILKOMMENSVIDEO ZUM NEUEN HERO-JAHR 2010. Habt viel Spaß mit dem neuen Hero-Video.

Hero-Video in neuem Fenster ansehen

Es wurde montiert von Reinhard Jäger und ist eigentlich ein schwedischer Werbefilm für die dortige GEZ.

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  Padermann

Padermann hebt ab: Die Folgen 1-5 von Padermann, dem Paderborner Superhelden sind nun endlich auf YouTube und auf www. Freie Honnefer.de zu sehen. In der ersten Folge sitzt Padermann bei Frau Doktor Blau und entdeckt seine Superkräfte, in der zweiten Folge bannt Padermann den bösen 64 Strahl Regen und in der dritten Folge wagt Padermann einen Wettlauf gegen einen Karstadt-Aufzug. Was in der vierten Folge passiert, soll hier nicht verraten werden. In der fünften Folge bezwingt Padermann das rote Ampelmännchen. Als Padermann, in der Rolle seines Lebens, ist der Münchner Schauspieler Martin „Mo“ Lüning zu sehen. Mit von der Partie waren Willi Hagemeier, Barbara Linnenbrügger, Lisa Grosche, Daniel Grosche, Christian Onciu u.v. a. Regie führte Erwin Grosche, an der Kamera stand Reinhard Jäger. Das ganze war eine Produktion vom Paderborner Bilderdienst 2009/2010

Padermann rettet die Welt
ca 30 Minuten, Produktion Paderborner Bilderdienst 2009, Regie: Erwin Grosche, Kamera: Reinhard Jäger

zu bestellen über:
Kulturbüro Köln, Am Stadtwald 87, 53177 Bonn. Kaufpreis: 10, 00 Euro.

Film in neuem Fenster ansehen

 
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  Wir sind wie
die Sterne
Erwin Grosche hat sich Zeit gelassen. Nach 14 Jahren erscheint wieder eine neue CD mit Kinderliedern. Nach „1-2-3-4 Zähneputzen- Doktor Tomates Gesundheitslieder“, die 1996 mit Toto Blanke, Reinhard Mey, Ars Vitalis, Bernd Kohlhepp und vielen anderen Mitwirkenden bei Patmos erschien, war es lange still im Kinderliederkarton. Es erschienen zwar CDs von Charly Hases Osterlexikon, Engelchens Weihnachtslexikon, vom tierischen Struwwelpeter, u.a. aber eine CD mit neune Liedern war nicht geplant.

Nun hat das Warten ein Ende. Erwin Grosche hat zusammen mit den Flamingos, unter der musikalischen Leitung von Antje Wenzel, bei Jumbo in Hamburg eine neue CD herausgebracht. „Wir sind wie die Sterne“ heißt der Stimmungsaufheller und ist rockig, frech und tanzbar geworden. Manche Lieder singt Grosche mit seiner Tochter Pauline Schweser, andere allein oder mit Kinderchor.

WIR SIND WIE DIE STERNE ist der CD-Tipp im Familie & Co Sonderheft "Medien für Kinder" "Lieder, Lautgedichte und Quatschgeschichten: "Der Musiker und Kabarettist Erwin Grosche hat sich einiges ausgedacht - Alltägliches wie völlig aus der Luft Gegriffenes. Seine Songs und Storys haben Pfiff und genau die richtige Portion Frechheit, nicht zu vergessen Tanzbarkeit."

Auch in der Rhein-Zeitung wurde die CD bereits vorgestellt: "Erwin Grosche und die Flamingos singen poetische, leise, rockige und flotte Lieder, die so richtig zum Mitmachen und Mitstreicheln und Mitsingen einladen. Viel Spaß!"

Die Neue Westfälische Zeitung schrieb: „ Es ist nicht immer ganz einfach, einfach zu sein. Für Erwin Grosche ist das Einfache aber leicht wie eine Feder. Wenn er Kabarett macht, klingt´s immer wunderbar locker und ungezwungen. und wenn er Kinderunterhalt macht, dann ist die auch immer ein kleines bisschen erwachsen.“

Außerdem wird TV Spielfilm/TV Today die CD als Musik-Tipp vorstellen.

Erwin Grosche wird die CD erstmals mit großer Besetzung auf dem Liborifest in Paderborn vorstellen. „Wir sind wie die Sterne“

„Wir sind wie die Sterne“
'Erwin Grosche und die Flamingos
Jumbo Verlag Hamburg
Lava Studio Paderborn 2010
Hamburg, 2010
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  Grosches Welt

... heißt die neue Nachrichtensendung, die ab Mai regelmäßig unter der Internetadresse www.freiehonnefer.de zu sehen sein wird. Unter der Leitung von Kameramann Reinhard Jäger, mit dem Grosche auch schon seine beiden Spielfilme: „Hütchenzauber“ und „Wer der Welt den Atem nimmt“ drehte, werden Gedanken und Nachrichten von einem samtroten Königsthron verkündigt.

In den ersten Einspielungen wird Grosches Welt zu den Themen: „Mein Mann versteht mich nicht“, „Danke Handtuch“, „Das Knäckebrot“, „Der Bohrer“, u.a. zu hören sein. Die Beiträge werden jeweils die Dauer von 4 Minuten nicht überschreiten, bis es wie immer heißen wird: „Und das war es wieder von Erwin Grosche mit seinen Nachrichten für eine bessere Welt.“

Foto: Adelheid Rutenburges

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  Die PSSST-Kiste
... heißt das neue Kinderprogramm von Erwin Grosche. Ein bunter Kinderspaß für alle Kinder von 6 bis 10 Jahren. In diesem Programm können alle Kinder mitmachen, mitsingen und auch die Erwachsenen entwickeln jede Menge Freude.

Unter Verwendung eines Fotos von Sigrid Urban gestaltete die bekannte Kinderbuchillustratorin Dagmar Geisler dazu das neue Plakat. Dagmar Geisler ist nicht nur in Riga ein großer Kinderbuchstar, sondern auch in Paderborn eine gute Freundin von Erwin Grosche.

Das Plakat ist nun endlich in der Bearbeitung von Harald Morsch im Kulturbüro, am Stadtwald 87, 53177 Bonn (0228/ 619 65 0) gegen einen Portobeitrag zu bestellen.

Natürlich kann man dort auch das einstündige Kinderprogramm buchen. Die Pssst-Kiste besteht aus Liedern, Geschichten, und Gedichten aus dem gleichnamigen Buch, welches im Frühjahr 2010 beim cbj-Verlag, München erhältlich sein wird. Natürlich wird auch dieses Buch voller Illustrationen von Dagmar Geisler sein.
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  Erwin Grosche wird Botschafter
Erwin Grosche wird Botschafter. Die Stiftung Lesen in Mainz hat wieder einen prominenten Botschafter gefunden. Der 53 jährige Paderborner Erwin Grosche wird Botschafter der „Stiftung Lesen“. Er unterstützt damit nicht nur die bundesweite Büchergeschenkeaktion der Stiftung Lesen, sondern wird auch im Auftrag der Stiftung Lesen
unterwegs sein. Seinen ersten Einsatz als Botschafter wird Erwin Grosche am 30.4. in Paderborn-Elsen haben, wo er vor den ersten Klassen in einer Lesung seine Geschichten und Gedichte vorstellen wird. „Oh wie schön ist eine Lesung, wie bezaubernd Menschenklang. Oh wie schön ist eine Lesung, wenn sie dauert nicht zu lang.“ Nähere Informationen kann man auf www.lesestart-deutschland.de unter „Prominente Botschafter“ entdecken.
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Lob der Provinz

Endlich liegt das Buch von Erwin Grosche „Lob der Provinz“ wieder vor. Das Hauptwerk des sonderbaren Kleinkünstlers wird bald in einer überarbeiteten Fassung zu kaufen sein.

Der kleine „house of poets Verlag“ aus Paderborn wird dieses Buch Ende Oktober 2008 als Taschenbuch herausbringen. Nachdem dtv München bis 2007 die Rechte an diesem wunderbaren Buch hatte, wird es nun diesen eigenartigen Grosche-Klassiker mit CD geben. Beliebte Szenen und Nummern wie „Rabentage (Wenn ich sauer bin)“, „Von der Weißheit der Bäcker“, „Über die Hölle“, „Gelb“, kann man dann selbst lesen oder in der gespielten Fassung des Paderborners auf der CD verfolgen. Ergänzt durch eine Extra-Geschichte, versehen mit einem Nachwort von Dr. Walter Gödden, wird dieses Buch auf manchem Weihnachtsgeschenketisch zu finden sein.

Es ist der großzügigen Unterstützung der Nyland Stiftung, Köln zu verdanken, dass dieses Buch endlich wieder in dieser Fassung erscheinen kann. Danke.

ISBN 3-936706-17-4
17,80 Euro

 
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  Erwin trägt Charlie auf Händen


Der Paderborner Kabarettist Erwin Grosche ist auf den Hund gekommen“. So beginnt in der NWtierlieb Beilage der Neuen Westfälischen vom 14. November 2008 der Artikel über Erwin Grosche und seinem Familienhund Charlotte. „Nein, ein Faible für Hunde hat er nie gehabt, gesteht Erwin Grosche. Das hat sich mit dem Einzug von Mischlingsdame Charlotte jedoch total gewandelt. „Sie hat unser aller Leben komplett verändert“, gestand der Kabarettist unserer Mitarbeiterin Susanne Esser bei einem Spaziergang im Haxtergrund bei Paderborn. Dieser Tag hätte für Charlotte nicht besser beginnen können. Am Landgasthof Weyher findet Charlie – wie sie auch genannt wird – eine Schwarte. Die Hündin liegt im Gras und knabbert genüsslich an ihrem Fundstück. Zwei Jahre ist die Hundedame – vermutlich eine Mischung aus Zwergpinscher, Terrier und Dackel – alt.

„Unsere Tochter Pauline hat sie ausgesucht. Wir haben Charlotte aus dem Tierheim. Ihre Mutter wurde in Polen überfahren.“ Mit sieben Wochen zog das kleine Bündel bei den Grosches ein und fortan war nichts mehr so, wie es gewesen war. „Da liegt man an Silvester mit dem Hund unterm Tisch und wartet, bis das Feuerwerk zu Ende ist.“ …. Bei aller Sympathie für das Tier – es musste in der Hundeschule Gehorsam lernen, halbwegs zumindest. Grosche tritt den Beweis an und ruft: „Charlotte, hier.“ Die Hundedame rast ihrem Herrechen entgegen und wird mit einem Leckerli bewohnt. „Charlie ist richtig schnell“, sagt Grosche nicht ohne Stolz: „Auch selbstbewusst. Manche nennen sie Prinzessin vom Philosophenweg.“ Und der 52- Jährige fügt in seiner unvergleichlichen Art hinzu: „Das höre ich natürlich gerne.“

Fotos: Marc Köppelmann
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  Heimspiel-CD

Noch manche werden sich erinnern, wie Erwin Grosche am 28. Dezember 2007 in der Kulturwerkstadt Paderborn sein aktuelles Programm „Über die Wirklichkeit und andere Übertreibungen“ aufführte. Vierhundert Paderborner waren an diesem Tag außer Rand und Band. Es flossen Tränen der Rührung und der Heiterkeit.

Dieses einmalige Erlebnis wurde zum Glück mitgeschnitten und kann nun als CD vom Verlag „house of poets“, Paderborn, bestellt werden. In der wunderschönen Gestaltung von Harald Morsch, in einer Aufnahme von Ekkehard Czerwinsky, kann man die schönsten Augenblicke des „Heimspiels“ noch mal miterleben. Packende und anrührende Szenen wie: „Die letzten Raucher“, „Über die Wirklichkeit“, „Wie kann man dem Glück noch viel näher sein…“, „ISDN“, „Über Berufsgruppen“ u.v.a. sind hier in einer wundervollen Stereoaufnahme nachzuerleben.

Erwin Grosche, gutgelaunt und in Bestform, das besondere Kabaretterlebnis ab Mitte November als CD.

www.hotpoets.de

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  Ekkehard C.
feiert Jubiläum
Ein verdienter Mitarbeiter feiert Jubiläum. In eigener Sache sei hier darauf hingewiesen, dass der treue und einsatzfreudige Mitarbeiter Ekkehard Czerwinski, der den Kleinkünstler Erwin Grosche mit 180 Sachen durch die Welt fährt, in diesem Jahr sein siebenjähriges Berufsjubiläum ( „Sieben Jahre mit Herrn Grosche on the road“) feiern müsste. Der ehemalige Rennfahrer und Nepalexperte schafft immer noch die Strecke vom Bodensee nach Paderborn in Rekordzeit. Galt lange Jahre der Fahrer von Hanns Dieter Hüsch als der schnellste unter allen Kleinkünstlertransportierern so eilt Ekkehard Czerwinski nun dieser Ruf voraus. Ekki, wie er oft genannt wird, ist nicht nur Fahrer, sondern auch zuständig für Licht und guten Ton. Ekkehard Czerwinski nahm nicht nur alle Kabarett- CDs des Kleinkünstler auf und die meisten seiner Kinder CDs, sondern trat auch in den Filmen von Erwin Grosche in Erscheinung. „Wer einmal die Strecke Paderborn Nepal und zurück geschafft hat, der findet sich auch in Köln zurück“, beschreibt der sympathische Ekki sein Lebensmotto. Vor zwei Jahren bekam der treue Mitarbeiter seine erste Lohnerhöhung. Danke Ekkehard Czerwinski, du bist unser Schatz.
 
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Laudatio Peter Hille Literaturpreis

 

 

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Im Jahre 2007 bekam Erwin Grosche den Nieheimer Schuhu. Dr. Michael Kienecker schrieb und sprach die Laudatio für Erwin Grosche zum Niehmeier Schuhu. Hier sind Auszüge aus seiner Laudatio zu hören:

„Meine sehr verehrten Damen und Herren, was bleibt dem Laudator noch zu sagen, wenn der Künstler durch seine Kunst schon längst überzeugt hat? … Als ein solches Kind mit Mutwill, aber auch als einen tiefgründigen Gesellen haben Sie sich uns, lieber Erwin Grosche, mit Ihrem Programm gerade präsentiert.
Erwin Grosche hat sich bei den Beratungen der Jury sehr schnell als der geradezu prädestinierte erste Preisträger des Hille-Literaturpreises herausgestellt: Hille selbst war vor allem ein Meister der literarischen Kurzformen, der poetischen Miniaturen vor allem im Gedicht, im Aphorismus und in beeindruckender Kurzprosa: Er formuliert einmal:
„Die wichtigsten Sachen müssen leicht, die kleinen wichtig abgehandelt werden.“ Wie man das macht, davon hat uns Erwin Grosche soeben köstliche Proben in seinem Programm vorgeführt.
Erwin Grosche ist von Dortmund bis Höxter, Meschede bis Bielefeld, aber seit vielen Jahren auch längst bundesweit auf Bühnen, im Hörfunk und im Fernsehen höchst präsent: Sein Werk umfaßt mittlerweile fast 20 verschiedene Kleinkunst-Programmeseit 1979, weit über 50 Bücher, 40 Langspiel- und CD-Produktionen, Mitwirkung bei 35 Film- und Fernsehproduktionen, darüber hinaus 2 eigene Filme. Und an Preisen mangelt es wahrhaftig nicht: Er wurde bereits mit 13 Preisen ausgezeichnet, darunter so renommierte wie der Deutsche Kleinkunstpreis, der Prix Pantheon und der Paderborner Kulturpreis für das Gesamtwerk.

Lieber Erwin: Es gibt einen wunderbaren Aphorismus Hilles, den scheint er geradezu für Dich niedergeschrieben zu haben: Er ist gelassen, schlau und gut: Ein Aristokrat des Gewöhnlichen. Ein Aristokrat des Gewöhnlichen: Treffender – so meine ich – kann deine auf die Poesie des Alltäglichen zielende Klein-Kunst nicht bezeichnet werden, und darum ist es nach so viel erwiesener literarischer Wahlverwandtschaft zu Peter Hille der Hille-Gesellschaft und der Stadt Nieheim eine besondere Freude, aber auch Ehre, Dich als ersten Preisträger heute mit dem „Nieheimer Schuhu. Peter Hille-Literaturpreis“ auszeichnen zu können!“

Der ausgezeichnete Kleinkünstler Erwin Grosche bedankt sich für die schöne Rede.

 
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  Erwin Grosches
HEFTigkeiten #72


1. Eine Torte ist keine Wunde, die aufbricht und eitert. Eine Torte soll ein Raum sein, in den man hineintritt und spontan umarmt wird. Sie kann nach der Mutter die wichtigste Bezugsperson im Leben eines Mannes sein. Eine Torte ist nicht nur eine Torte. Sie ist ein Kuchen, der sich herausgeputzt hat. Eine Torte kann die Welt verändern. Sie hat sich in Schale geschmissen und lockt mit all ihren Reizen. Eine Torte kann anrühren. Sie fasst mit einem Bissen die schönen Augenblicke des Lebens zusammen. Hier kommt Frieden in die Welt und die Menschen wissen wieder, was Liebe ist. »Die Liebe ist das Wirklichwerden des anderen für mich« (Valentin Tomberg), sagte die Torte.


2. Paderborn ist eine Brot- und Kuchenstadt. Hier gibt man sich bewusst dieser Leidenschaft hin und ist stolz auf sein Tortendoppelkinn. Hier spricht man über Baiserwolken, hier sehnt man sich nach Tortenregen. Kuchen ist Lebensfreude. Eine Torte muss komponiert sein. Geschmack, Ausdruck und Form bieten viele Möglichkeiten die Welt zu verzaubern.


3. Ein Künstler auf diesem Gebiet ist Bäcker Mertens. Mertens ist ein Gestalter, der sich durch Fleiß und Können einen Namen gemacht hat. Was man bei ihm isst, hat Qualität. Er ist eigen. Man spürt die Diva in ihm. Das, was man bei Mertens findet, gibt es nur bei ihm. Er lotet Grenzen aus. Ich kenne Menschen aus Bad Lippspringe, die eigens nach Paderborn fahren, um bei Mertens einen Kuchen zu essen. Was hat dieser Magier an sich, dass seine Kundschaft ihn so verehrt? Ein leises Mhm liegt in der Luft, ein scheues Grunzen, ein überraschtes Stöhnen. Gibt man sich einer Mertens-Torte hin, vergisst man wer man ist und ist verliebt. Jemanden zu lieben ist so, als würde man sagen: »Du sollst nicht sterben« (Gabriel Marcel). Mertens weiß: Tortenkunst ist Lebenskunst. Er backt Kuchen und Torten, die Geschichten erzählen. Einen Streuselkuchen habe ich bei ihm nicht gesehen, auch um Apfelkuchen macht er einen Bogen. Warum auch? Mertens kennt seine Qualitäten, er kennt auch seine Grenzen. Den Apfelkuchen lässt man Herrn Weyher backen. Da stimmt das Umfeld, das Rezept und die Tradition. Auch einen Streuselkuchen, wie ihn Bäcker Ostermann kreiert hat, zaubert man nicht aus dem Nichts. Ein Narr, der zu früh die Finger auf ihn legt. Nein, Mertens geht andere Wege und der Erfolg gibt ihm Recht. Er ist süß, ohne kitschig zu werden und er ist modern, ohne ungenießbar zu sein.


4. Natürlich hat er auch eine Philadelphiatorte im Angebot, aber er verzaubert sie mertenshaft. Mertens Philadelphiatorte will entdeckt werden. Überzeugend in seiner Schlichtheit, gebannt auf solidem Boden, überrascht die naive Rückendeckung. Sind das zwei zuckerbestreute Kinderkekse? Und warum sind sie mit Zucker bestreut? Mertens hat nachgedacht. Die Zuckerkristalle stehen für Sterne und die ausgelassene Süße für den oberflächlichen Ruf der Amerikaner. 1683 kamen 13 deutsche Quäker- und Mennonitenfamilien aus Krefeld mit dem Schiff »Concord« nach Philadelphia und ließen sich in einem Vorort namens Germantown nieder. Die Mertenstorte erinnert durch 13 Tortenstücke an dieses Ereignis. Genial.


5. Mertens backt Geschichten. Er weiß, dass die Welt sich gewandelt hat. Sein Kuchenangebot ist international. Spanisch Vanille steht neben der Sylter Traum Torte. Da kann man sich kaum entscheiden. Sollen wir ihn reinlassen? Die Sylter Traum Torte ist ein Besuch aus einer anderen Welt. Mertens hält sich an das Erfolgsrezept der Süße, aber er verwirrt. Er kombiniert Süßes und Stumpfes. Er bringt Marzipan ins Spiel, wenn man am wenigsten mit ihm rechnet. Warum nennt er die Torte einen Sylter Traum, der dann doch auf eine Geschmackskombination von Roter Grütze mit Joghurt hinausläuft? Es ist der Boden, der den Strand symbolisiert. Es ist die rote Grütze, die eine Kritik am Massentourismus darstellen könnte, wenn nicht der Joghurt der Süße ihre brutale Harmlosigkeit entziehen würde.


6. Mertens will alles. Er will glücklich machen. Seine Süßspeisen sind Sex. Das ist Tortenkunst auf höchstem Niveau. Nicolas Gomez Davila aß eine Mertens-Torte, als er den Satz notierte: »Jemanden lieben heißt den Grund verstehen, warum Gott diese Torte gemacht hat«.

7. Natürlich fordert auch Genie seinen Preis. Es ist selten, dass große Künstler ohne Sonderbarkeiten auskommen. Bei Mertens muss man fürs Brotschneiden 10 Cent bezahlen und das ist, mit Verlaub, nicht zu begreifen. Ich wunderte mich früher immer, dass Mertens bei aller Großzügigkeit in Geschmack und Form das Brot immer sehr sparsam in Einschlagpapier wickelte, sodass es den Brotlaib kaum umspannen konnte. Warum macht er das? Muss sich kreativer Überreichtum immer ein Ventil schaffen? Es ist auch kaum zu verschmerzen, dass Mertens keine Tigerbrötchen mehr im Angebot hat. Sie sahen nicht nur aus wie Tigerbrötchen, sondern machten auch »Grrrrr«, wenn man in sie biss. Es ist zu hoffen, dass Mertens wieder Kraft und Zeit findet, sich auch wieder seinem Brot- und Brötchensortiment mit der Hingabe zu stellen, die auch diese »schlichten« Backprodukte verdient haben. Ein guter Anfang ist sein Ükernbrot, dass wundervoll anders ist und gut den Menschenschlag wiedergibt, der sich im Ükernviertel angesiedelt hat.


8. Wir sollten nun den Bäcker Mertens loben. Er hat es verdient. Er ist mutig und selbstbewusst. Er ist süß und weltoffen. So muss ein Paderborner Konditor sein. Danke Bäcker Mertens. Es ist beruhigend, dass es sie gibt.

Das Foto mit dem Titel "Germany" ist von Pauline Schweser

 
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  Erwin Grosches
HEFTigkeiten #71


1. Die Straße der Verrückten: Herr Wintermantel war auf der Straße der Verrückten. »Sind sie etwa auch verrückt«, fragte er einen der Männer, die auf dem Bürgersteig standen und Zigaretten rauchten. »Natürlich«, sagte der Mann. »Ich bin verrückt, meine Frau ist verrückt und meine Kinder sind es auch.« Herr Wintermantel lachte. »Dann ist es ja bei Ihnen nie langweilig, oder?« »Darauf können sie einen lassen«, sagte der Mann. Eine Frau kam zu Herrn Wintermantel und umarmte ihn. »Wenn ich nicht verrückt wäre, dann wäre ich ganz schön traurig«, sagte sie. »Das glaube ich gerne«, sagte Herr Wintermantel und schaute sich um. Aus einem Auto stiegen vier Männer in schwarzen Anzügen. Sie liefen über die Straße und sangen dabei: »Verrückt, verrückt, verrückt, ach wir sind so beglückt.« Herr Wintermantel nickte. »Es muss wunderbar sein, total neben der Rolle zu stehen«, murmelte er. Er ging noch einmal die Straße der Verrückten auf und ab und ließ sich mit Kartoffelsalat beschmeißen.


2. »Man muss auch mal die Anderen gewinnen lassen«, sagte Padermann. »Das tut gut und erleichtert das Alt werden.«


3. Hallo Herr Schlaraffenland/ sind sie heut zu Hause/ ich bin völlig abgebrannt/ und brauch‘ eine Brause// Hallo Herr Schlaraffenland/ schenk mir einen Kuchen/ dafür drück ich dir die Hand/ kommst du mich besuchen// Hallo Herr Schlaraffenland/ gib mir was zu trinken/ ohne deinen Flaschenpfand// krieg ich keinen Schinken// Hallo Herr Schlaraffenland/ ich kann heut nicht schlafen/ streu mir in die Augen Sand/ gut, dass wir uns trafen//


4. Padermann hatte einen Pullover, dessen beiden Ärmel in fünf Fingerröhren ausliefen. Wenn es draußen kalt war, konnte Padermann seine Finger einfach in diese Röhren schieben und war geschützt gegen unangenehme Berührungen und Kälte. Padermann konnte manchmal sehr eingebildet sein, wenn man ihn zu sehr lobte, aber diese Pulloverhandschuhe, man muss es einfach sagen, waren schlichtweg genial.


5. Wenn der Mann den letzten freien Parkplatz der Stadt ergattert hat, kann die Frau auch mal stolz sein und begeistert mit den Händen klatschen.


6. Immobilienanfragen aus Lehrerhaushalten (Vordrucke »w« und »m«): 1. Kleines Haus ganz leer und fein/ gerne zög‘ ich in dir ein/ eine Haus-Verehrerin/ und ich bin auch Lehrerin/ Angebote unter …


2. Kleines Haus ganz leer und fein/ ich will dein Bewohner sein/ ganz viel Geld ist für dich drin/ meine Frau ist Lehrerin/ Angebote unter …


7. In Nordborchen gibt es ein Geschäft, das für »Reiterbedarf und mehr« wirbt. Ich denk jedes Mal, was es dort noch außer Reiterbedarf mehr geben könnte? Es muss ja ein Angebot sein, welches Reiter und Pferdefreunde zusätzlich beglückt. In dem Fachladen geht es ja erstmal um das Pferd. Es wäre ja Quatsch zu dem Reiterbedarf noch Kuchen anzubieten oder Tauchermasken. Obwohl im weitesten Sinne auch Seepferdchen ins Angebot gehören könnten. Ich denke aber mal, dass sich dieses mehr beim Reiterbedarf auf Zigaretten und Zeitungen bezieht. Ich fände es total klasse, wenn man wieder mehr rauchende Reiter sehen könnte, die dabei noch die Frankfurter Rundschau lesen oder eine Zeitung in der Hand halten, die sich speziell mit Garagenumgestaltungen beschäftigen würde. Macht Garagen zu Pferdeboxen.


8. Gott schütze unsere Raucher.


9. Wenn dicke Männer sich umarmen, kann immer was passieren. Also ich halte mir die Ohren zu, wenn dicke Männer sehr emotional sind. Wenn ein dünner Mann einen dicken Mann umarmt, dann möchte man nicht in der Haut des Dünnen stecken. Wenn zwei dünne Männer sich umarmen, dann möchte man dazwischen ein Kissen schieben. Sehr dünne Männer sollten sich einfach die Hände schütteln. Das Geräusch des Händeschüttelns erinnert an weglaufende Eichhörnchen. Wenn ein Mann eine Frau umarmt, dann muss er sie wieder loslassen. Hier lernt der moderne Mann, dass man trotz aller Liebe dem anderen seinen Freiraum geben muss.


10. Herr Reinsdorf hatte furchtbar schlechte Laune. Es waren traurige Tage in Atteln. »Wie wird es erst in Etteln sein«, murmelte er. Im Fernsehen kamen nur Filme mit Barbara Sukowa und Bruno Gans, bei denen Margarete von Trotta Regie geführt hatte und Peer Raben für die Musik verantwortlich war. »Lustig«, sagte er, »ist was anderes.«


11. Der linke Fuß wollte das Schuhgeschäft stürmen. »Spinnst Du«, sagte der rechte Fuß. »Ohne einen Strumpf erkennt Dich doch jeder.« Schnell zog sich der linke Fuß seine Strumpfmaske über und stürmte ins Schuhgeschäft. »Schuh her«, schrie er. »Schuh her oder ich trete Dir in Deinen dicken Hintern.« Der Schuhverkäufer schüttelte den Kopf und zog dem Kind eine Sandale an. »Und wie geht die Geschichte weiter?« Das Kind lachte. »Dem Fuß hat die Sandale so gut gefallen, dass er damit auf und ab ging, da merkte auch das Kind, dass mit dem Fuß gekommen war, wie schön die Sandale war und kaufte dem Fuß den Schuh.«


Foto: Pauline Schweser
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  Erwin Grosches
HEFTigkeiten #70


1. Padermann erhob sich. Die Mensa war voller Stundenten. Als er sich räusperte, war es mucksmäuschenstill. »Ich wollte mich nur bedanken«, sagte er. »Ich habe gerade Eure Blumenkohlsuppe gegessen und bin so glücklich. Alles schmeckt und die Atmosphäre bei Euch ist spürbar geprägt von gegenseitiger Toleranz und brüderlichem Teilen.« »Lauter«, schrie einer der BWL Studenten. »Man kann hier nichts versteh’n.« Padermann räusperte sich noch mal. Er war bewegt und suchte nach passenden Worten. »Es ist einfach so schön bei Euch«, sagte er laut. »Ich bin einfach … glücklich.« Padermann setzte sich wieder. Alle atmeten auf und ein Raunen setzte ein. Padermann war glücklich und dabei hatte er noch nichtmals den Pudding gegessen. Da war noch einiges zu erwarten.


2. Ich habe nicht den Eindruck, dass man mit dem Alter klüger geworden ist. Gerade alte Menschen sollten immer so aussehen, als wären sie auf einem Weg zu einem Rendezvous. Sie sollten aussehen, als wären sie Geheimnisträger und ihr Geheimnis erfährt man nur, wenn man älter ist. Alte Menschen sollten immer viel Geld haben und glücklich sein, dann erscheint uns dieser Lebensabschnitt auch erstrebenswerter.


3. Ich kenne einen Weltuntergangsfilm von 1959, da war der Weltuntergang eine fast gemütliche Angelegenheit. Die Welt ging zwar unter, aber mit einer gewissen Gelassenheit. Es war so, als hätte Sie mit diesem Ereignis rechnen können. Etwas ging zu Ende und etwas fing wieder an. Es liegt natürlich an den Spezialeffekten, wenn moderne Weltuntergangsfilme so aufdringlich wirken. Da kreischen alle und tun so überrascht, als wäre die Welt ein plötzlich aufbrausender Ostwestfale.


4. Maria schrie: »Ich will nicht unbedingt dort stehen, wo es stinkt. Ich habe Sorgen, dass man diesen Gestank mit mir in Verbindung bringen könnte. Ich will dort stehen, wo es schön ist, ich will unbedingt, dass man die heile Welt mit mir in Verbindung bringt.«


5. Zwei Punks unterhalten sich. Sagt der eine mit der Säge im Kopf: »Am 30. Mai wird in der PaderHalle das neue Kindertheaterstück „Strumpf ist futsch“ von Erwin Grosche aufgeführt. Das Bielefelder Trotz-Alledem-Theater spielt das Stück für Kinder ab sechs Jahren. Die Musik dazu komponierte Antje Wenzel.« Der andere Punk lacht: »Da müssen wir hin«, sagt er. »Da sollen Waschmaschinen mitspielen, die Samba tanzen.« Beide Punks nicken und spielen weiter mit ihrer Ratte, die sie rot/gelb, in den Paderbornfarben, angemalt hatten.


6. Supermannstammtisch im LENZ. Nadermann schwärmte: »Die Frau im Imbiss war viel zu schön, um Currywürste zu verkaufen. Es war bestimmt kein Job, zu dem man sich hochschlafen musste. Bei ihrem Aussehen hätte sie bestimmt etwas verkaufen können, das man nicht so dringend braucht wie eine Currywurst.« Padermann nickte: »Schöne Frauen könnten es uns Blutspendern zum Beispiel einfacher machen Blut zu spenden. Ich finde es auch wichtig, dass Zahnärzte sehr schön sind, damit man bei der Behandlung abgelenkt wird.« Nadermann und Padermann schauten auf Drewermann und warteten auf seinen Kommentar, aber der Superheld war eingeschlafen und träumte von den jüngsten Erfolgen des SC Paderborn 07.


7. Es gilt in der Gastronomie und beim Sex als wichtig, dass jeder Handgriff klappt, trotzdem sollte man der Begeisterung auch noch viel Raum geben.
8. Der Mann hatte sich vom Mayonnaisespender voll spritzen lassen. Er war von unten bis oben bekleckert. Schön ist was anderes. Er verdrehte die Augen und ging mit erhobenen Armen zum Waschbecken. »Da haben Sie aber noch mal Glück gehabt, dass es kein Senf war«, sagte Padermann, um ein wenig Mitgefühl zu zeigen. »Ich meine, man hätte darüber auch lachen können«. Da drehte sich der Mann um und nickte sprachlos mit dem Kopf. Padermann spürte, was der Mayonnaisenmann sagen wollte. Im Grunde war es egal. Im Grunde war es egal, ob man mit Mayonnaise oder mit Senf bekleckert war. Vielleicht war es nur ein wenig männlicher voller Senfkleckse zu sein. Es hätte mehr nach einem Kampf ausgesehen.


Foto: Pauline Schweser
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  Erwin Grosches
HEFTigkeiten #66

1. Die Zuverlässigkeit der Wetterdurchsagen hat beängstigend zugenommen. War man früher sicher, dass der zu erwartende Regen immer auch ein greller Sonnenschein werden konnte, so schneit es auf einmal, wenn am Tage vorher der Wetterfrosch Schnee angekündigt hatte. Wie langweilig. Ich meine, wir reden von Wettervorhersagen, da weiß man doch selbst ein wenig, ob man im Winter eine kurze Hose anziehen will oder nicht. So überraschend kann doch Wetter nicht sein, dass uns Regen nach Sonnenschein irgendwie anmachen könnte, oder? Nur Mut, Wetterfrösche, irrt euch wieder. Es macht einfach Spaß auf euch irrende Wetterpropheten zu schimpfen und auf irgendetwas muss man schimpfen, wenn man nicht vor lauter Glück verrückt werden will. Da bietet sich das Wetter gut an. Das ist nicht bös’ gemeint. Das Wetter kann es ab und Regen ist nicht nachtragend. Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder bleibt wie es ist.


2. Der Padermanngruß: Man entdeckt immer mehr Menschen, die den Padermanngruß beherrschen. Man streckt beide Arme leicht in die Höhe und lässt sie in Nähe der Ohren ruhen. Nun bewegt man die Hände, fast mehr noch die Finger als die Hände und lässt sie flattern, als wollte man die Eigenschaft des Fliegens andeuten. Padermann selbst lässt zu dem Flattern seiner Hände ein Lachen erblühen und es stoppt, wenn die Hände ruhen. Natürlich weckt dieser Gruß alle Lebensgeister und ist der Anfang einer guten Tat.


3. Brauchen wir wirklich die teuren Briefbeschwerer aus den Briefbeschwererfachgeschäften um Briefe beschweren zu können? Ich will mich nicht beschweren, aber könnte nicht alles was schwer ist, auch Briefbeschwerer sein? Also auch ich? Ich habe mal auf dem Brief eines Nebenbuhlers gesessen, den mir meine damalige Freundin untergeschoben hatte, damit ich ihn nicht entdecken konnte. Und was soll ich Ihnen sagen, ich habe gut gesessen und konnte dem Arsch gleich zeigen, was ich mit ihm machen werde, wenn er mir vor die Nase kommt. Platt werde ich ihn machen. Platt wie einen Pfannekuchen. Wenn unsere Briefträger ein wenig stärker wären, könnten selbst Briefmarken Briefbeschwerer sein. Da freut sich die Portokasse. Ich habe mal einen Briefbeschwerer mit der Post verschickt. Da kam man ganz durcheinander, zumal das Luftpost war.


4. Der Mund ist wieder bewohnt. Gestern sind neue Zähne eingezogen. Der Zunge wurde schon langweilig. Wenn es jetzt noch etwas zu kauen gäbe, sagen die Zähne, dann wäre alles in Butter. Manche Zähne freuen sich im Winter auf neue Aufgaben. Das Abziehen des Handschuhes von den erstarrten Händen, ist doch eine Aufgabe, als entkleide man eine Frau, an der Gott ein Wohlgefallen hätte. Sie zittert. Mir verriet mal mein Mund, dass Kugelschreiberkauen nicht zu den Erlebnissen gehören würde, die er gerne zulassen würde. Er finde es schon peinlich sich vom Gähnen so aufreißen zu lassen. Das macht er auch nicht freiwillig. Und dann kommt noch nichtmals diese schützende Hand und entzieht ihn den Blicken der Öffentlichkeit. Manchmal hüpft sie auf ihm herum, als wäre er ein Indianer. Im Winter macht sie sogar Rauchzeichen. Zum Glück erkennen mich meine Ohren an der Stimme und können eingreifen, wenn es zu peinlich wird. Mein Mund trägt keine Brille. Zum Glück. Küssen kann der Mund wie kein zweiter. Überlassen sie das nicht der Nase. Der Mund schließt sich. Schweigen macht sich breit.


5. Wenn man am vierten Dezember in den Kühlschrank, schaut, um für die Spaghettisoße ein Mozzarella-Päckchen aufzuschneiden, dann schaut man schon auf das Haltbarkeitsdatum des Käses. Ich fand dann dort zwei Käsepäckchen, von dem eines bis zum 27. Dezember haltbar war und das andere nur bis zum 7. Dezember. In der Regel nimmt man nun das Käsepäckchen, welches schnell bis zum 7. Dezember verbraucht werden muss, weil der Hersteller die Frische nur bis zu diesem Zeitraum gewährleisten kann. Heute frage ich mich, warum eigentlich? Ist es nicht interessant, einen Käse erst dann zu öffnen, wenn er gar nicht mehr frisch sein soll und ihm so die Chance zu geben, zu zeigen, was wirklich in ihm steckt? Gewann nicht auch Henry Maske seinen letzten großen Boxkampf, als niemand mehr dachte, dass ein Boxer seines Alters überhaupt noch fit sein könnte? Ich habe mal einen Mozzarellakäse, der nur bis zum 7. Dezember haltbar war, erst am 12. Dezember geöffnet und war überrascht, wie gut er noch immer schmeckte. Ich meine, ich habe ihn ganz anders genießen können und kann seitdem Menschen, die alt sind und trotzdem gute Laune haben, ganz anders würdigen.


6. Schmutzige Kinderfüße können anrührend sein, wenn sie nicht alles dreckig machen.


7. Padermann war beim Friseur gewesen. Drewermann lachte und sagte: »Mit kurzen Haaren siehst Du aus wie Ernie.« Padermann dachte nach und erwiderte: »Auszusehen wie Ernie ist keine Schande. Ernie kann ein Vorbild sein.« Drewermann trank von seinem Bier und wischte sich den Schaum vom Mund und sagte: »Jeder will wie Ernie sein, aber natürlich ist es eher ein Ziel so auszusehen wie Bert. Bert ist ein Philosoph.« Padermann nickte und schaute auf Drewermanns Pullover. Natürlich, so einen Pullover trug auch Bert. Plötzlich stand Nadermann in der Tür und fragte, ob jemand ein Erdmännchen gebrauchen könnte, aber da winkten die anderen Supermänner schnell ab und bestellten Nadermann ein Bier.

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