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Die beliebtesten Kabarettisten, Danke, Eisgenussverstärker, Philharmonie Köln, Warmduscherreport Vol 2, House of Poets, Toto Blanke, Radio und TV, Buch des Monats, Wikipedia, Film, Schöner Morden, MENTOR, Anne, Ich hab dich gern, Wenn mein Dackel ..., Wir sind wie die Sterne, Botschafter, Charlie, Peter Hille Literaturpreis,

neu!

Rhein und Wahr
August, Juli,

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  Die beliebtesten Kabarettisten
  Die beliebtesten Kabarettisten der Nordrhein-Westfalen werden gewählt. Intelligente Unterhaltung, garantiert vergnüglich gesucht? In NRW werden Sie schnell fündig. Viele Kabarettisten leben hier und nehmen kritisch und unterhaltsam die kleinen Geschichten des Alltags und die großen Themen der Politik unter die Lupe. Erwin Grosche ist unter den zwanzig nominierten Künstlern.
So wird er vom WDR vorgestellt: „Die kleinen Dinge des Alltags haben es Erwin Grosche angetan - ihnen verleiht er einen skurrilen und poetischen Charme. Wer den Paderborner Kleinkünstler ihn wählen will, kann dies auf der Seite des WDR „Die beliebtesten Kabarettisten der Nordrhein-Westfalen“ tun. Stimmen Sie jetzt ab! Welcher ist Ihr Lieblings-Kabarettist aus Nordrhein-Westfalen?
Stimmen Sie hier auf der Seite des WDR ab.
Das Ergebnis der Abstimmung erfahren Sie in der Sendung am 22.02.2012 um 21.00 Uhr.
   
   
  Danke, Danke, Danke
Erwin Grosche dankt seinen Veranstaltern und seinem Publikum.

Das Jahr 2011 war eines der aufregendsten Jahre in der Karriere des umtriebigen Künstlers. Höhepunkte waren sicherlich die Uraufführung des Singspiels: „Das entscheidende Spiel“ bei der Musica Sacra in Paderborn. In guter Erinnerung bleiben auch die Auftritte bei den Mitternachtsspitzen im Oktober des Jahres. „Die Kölner machen einfach die beste Kabarettsendung im Land.“ Schön waren die Auftritte mit den Bären Johannes und Stachel für den WDR. „Dorothee Schmitz (Johannes) und Heiner Kämmer (Stachel) sind leidenschaftliche Puppenspieler und sehr liebe Kollegen“, schwärmt Grosche. Gastspiele im gesamten deutschsprachigen Raum erschöpften zwar den Künstler, hinterließen aber ein glückliches Publikum. Die Zuschauer in Bonn, Ratingen, Düsseldorf, Moers, Saarbrücken, Hannover, Mainz, Frankfurt, Bad Homburg, Bielefeld und in vielen vielen anderen Städten freuten sich über einen gut aufgelegten Künstler. Erwin Grosche dankt besonders seinen Veranstaltern, Verlagen, Mitarbeitern und Freunden für die gute Zusammenarbeit. „Danke, Danker, Danke“, bedankt sich artig der Kleinkünstler und zieht sich dann zurück.
   
   
  Eisgenussverstärker
Auf dem Internetseiten von Choices, dem Kölner Kulturmagazin, fand sich eine schöne Vorankündigung von Erwin Grosches neuem Programm:

„Der Eisgenussverstärker“: „Seit Menschengedenken der berühmteste unbekannte Kleinkünstler ist Erwin Grosche, dessen neues Programm „Eisgenussverstärker“ heißt. Der aus Paderborn kommende poetische Revolutionär und Transplanteur des Geistes in die Materie, ist eine Art Außerirdischer, der auf die Welt gekommen ist, um zu zeigen, dass man alles auch mit ganz anderen Augen anschauen und dabei so manchen Schöpfungsfehler entdecken kann.“

Dank gilt der Verfasserin dieser Zeilen, der Autorin Anne Nüme.

Foto: D. Bogdanski
 
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  Philharmonie Köln
Am 12. Februar 2012 um 15:00 Uhr kann man das Weltklasseorchester Concerto Köln mit dem Programm: "Heute hau´n wir auf die Pauke" erleben. Concerto Köln lädt ein zu einem fröhlichen Karnevalsfest.

Eine Woche vor Rosenmontag können sich schon alle Kinder einstimmen auf das Fest der Feste. Zu allen Zeiten hat der Mensch gefeiert. Wie fröhlich kann Musik sein? Springt da ein Funke über? Kann gute Laune ansteckend sein? Und wer haut da auf die Pauke? Concerto Köln spielt auf. Karnevalsmusiken aus Venedig, Versailles und Köln mit Werken von Claudio Monteverdi, Pier Francesco Cavalli, Jean-Philippe Rameau, Antonio Vivaldi und Joseph Schmittbauer.

Nach den Kinderkonzerten: „Die Geige will heut Pauke sein“ und „Die vier Jahreszeiten“ wird dies das dritte Kinderkonzert, welches Concerto Köln mit dem Paderborner Kleinkünstler und Paukisten Erwin Grosche gestalten wird. Das wird ein großer Spaß werden. Ob Concerto Köln beim Spielen mancher Werke eine rote Nase aufsetzen wird, war bisher noch nicht zu erfahren. Nähere Infos: Philharmonie Köln
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  Warmduscherreport
Vol 2
Erwin Grosche ist ein Clown, ein Philosoph und ein perfekter Reiseführer durchs wilde Absurdistan. Als Großmeister der Wortakrobatik und der schier unmöglichen Pointen überrascht er seit dreißig Jahren sein Publikum. Manchmal staunt man am Ende, warum diese ganz eigene Sicht der Dinge einem noch nicht selbst eingefallen ist, findet auch noch die schrägste Perspektive ganz normal und wundert sich über nichts mehr.

Das ist große Wortkunst und im besten Sinne des Wortes Kindertheater für Erwachsene. Nun hat Erwin Grosche noch einmal die Glanzstücke und Lieblingsszenen aus dreißig Jahren Kabarettgeschichte ausgepackt. Hier kann man sie noch mal erleben: Die Omis mit den neuen Gummistiefeln, die tanzenden Badekappen, die rockenden Nudeln, das athletische Spannbetttuch, die letzten Raucher. Das Kleine wird bei ihm ganz groß. Und das Große klein. Auf diese Weise verteilt er die Proportionen der Welt neu. Und schließlich steht ein riesiger Erwin Grosche auf der Bühne. Oft sind es Gegenstände des Alltags, die er heranzitiert, um das Leben schöner zu machen. Es ist die gottvertrauende Naivität, es ist die Schwäche des Kindes, aus der heraus Grosche die Kraft seiner Nummern entwickelt. Hier wird sanft und subtil gestreichelt. Es macht glücklich ihm dabei zuzuschauen. Er rührt an, er bringt zum Lachen, zum Nachdenken – und all das auf eine wunderbar leichte Art. Der Frühsport nach Getreidesorten, die stöhnende Kaffeemaschine, die Peter Sloterdijk Entspannungstasche.

Grosches Experimentierlust kennt keine Grenzen. Gucken Sie sich diesen Mann an, solange es geht. Wer weiß. Er ist ein echter Abenteurer der inneren Welten. Eines Tages könnte er in ihnen verschwinden und nicht wiederkommen.

Erwin Grosche wird im Jahre 2012 mit einem neuen alten Programm auftreten. Nach dem großen Erfolg seines Best of - Programms „Der Warmduscherreport“ überrascht er nun seine Fans mit dem Programm: „Warmduscherreport Vol. 2 – Literarische Schräglagen aus 30 Jahren“. Ab Februar wird Grosche mit diesem Programm im gesamten deutschsprachigen Raum zu sehen sein.
 
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  House of Poets schließt seine Tore
Leider gibt es den Paderborner Verlag “House of the poets” nicht mehr. Verleger Karsten Strack wirft das Handtuch. Gebeutelt von Geldsorgen verließen ihn Kraft und Mut.

Betroffen von dieser traurigen Verlagsaufgabe sind auch einige Groschebücher und CDs. Den Jugendkriminalroman „Anne und die Bankräuber“ (10,- Euro), zu lesen für Kinder ab 8 Jahren, wird man bald nicht mehr im Handel kaufen können. Die letzten Exemplare können zum Glück bei Groschelesungen und über das „Kulturbüro, Nicole Ruppert, Stichbruch 2, 30916 Isernhagen“ kb@kulturbuero.info bestellt und gerettet werden.

Ähnlich ist es mit den Büchern „Lob der Provinz“ (17, 80,- Euro, mit CD) und der Kabarett-CD „Heimspiel“ (14,- Euro).

Erwin Grosche überlegt nun einen eigenen Verlag zu gründen. Kommt Zeit, kommt Rad.
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  Toto Blanke erhält Kulturpreis
  Toto Blanke, Jazzgitarrist aus Paderborn, erhält den Paderborner Kulturpreis. Der Weggefährte von Erwin Grosche, sie haben zusammen bestimmt 15 CDs gemacht, gehört zu den großen europäischen Gitarristen. Toto bat seinen Freund eine Laudatio zu schreiben, die Grosche mit großem Erfolg in den neuen Kammerspielen von Paderborn halten durfte. Toto, Presse und Publikum waren begeistert: „Es war eine Rede, die hoffentlich irgendwann als „Die Rede“ in die Paderborner Kulturgeschichte eingehen wird und unbedingt veröffentlicht werden sollte.“ (Neue Westfälische - Ulla Meyer). „Grosches Lobrede ..wurde zu einer grandiosen Liebeserklärung an das Werk des musikalischen Weltenbummlers.“ (Westfälisches Volksblatt – Manfred Stienecke) Nun kann man den vollen Wortlaut der „Gaudatio“, aufgeteilt in zwei Teile, in den www.musenblaetter.de lesen. Sie befinden sich dort unter den Tagen des 12. und 13. Dezembers 2011.
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  Erwin Grosche im Radio und Fernsehen
Erwin Grosche moderiert wie jedes Jahr die drei Weihnachtssendungen der Bärenbude. Der Kinderspaß wird dort am 24./25./26. Dezember auf WDR 5 von 19:05 bis 20:00 ausgestrahlt.

Der Paderborner Künstler wird auch am 20. Dezember, von 21:00 Uhr bis 21:45, im dritten Fernsehkanal des WDR die Sendung „Die beliebtesten TV Gesichter der Nordrhein-Westfalen kommentieren und ist ebenso in dieser Reihe am 24. Dezember von 13:05 bis 14: 35 zu sehen, wo er die beliebtesten Märchen begleiten wird.

Grosche ist auch in der Sendung von Stephan Göritz „Weihnachten fällt aus“ vertreten. Ausgestrahlt wird "Weihnachten fällt aus" am Mittwoch, dem 21. 12., von 21.05 - 22.00 Uhr im Deutschlandfunk und als Wiederholung am Sonnabend, dem 24. 12., von 08.05 - 09.00 Uhr auf DRadio Wissen.

Am 31.12.2012 führt Erwin Grosche in der WDR 5 Bärenbude alle Kinder von 19:05 bis 20:00 Uhr ins neue Jahr. Natürlich sind Grosches Bärennachrichten inzwischen fester Bestandteil der Kindershow geworden und sind 4 bis 5 Mal im Monat auf WDR 5 zu hören.
 
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  Buch des Monats
Oktober 2011
Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. in Volkach hat für den
Monat Oktober 2011 folgenden Titel als "Buch des Monats" ausgewählt:

Erwin Grosche
Ich hab dich gern, du hast mich gern
Mäusestarke Geschichten und wolkenzarte Kindergedichte
Mit Illustrationen von Dagmar Geisler
128 Seiten, 16,99 EUR, cbj 2011, ab 7 Jahren
ISBN 978-3-570-13090-2

"Lausch dem Weltgesang", wie er von Grosche in lauten und leisen Gedichten und in nachdenklichen Geschichten angeboten wird und zum Mitmachen einlädt. Geisler begleitet die "Raschelgedichte" und Texte mit witzigen Bildern und nutzt dabei unterschiedliche Perspektiven als Kommentare zum Text.
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  Wikipedia
Erwin Grosche hat endlich eine neue Wikipedia Seite bekommen.

Seit dem 8. September erfährt man viel Neues über den emsigen Kleinkünstler. Alle wichtigen Filme, Bücher und Musikproduktionen sind aufgeführt. Man hört von seinem Werdegang und den umstrittenen Tagen seiner Geburt.

Wer sich über Erwin Grosche informieren will ist bei Wikipedia genau an der richtigen Stelle.
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  Eisgenussverstärker- der Film
Paderborner Bilderdienst präsentiert stolz ihre neue DVD. Erwin Grosche drehte zusammen mit seinem Kameramann Reinhard Jäger diese wundervolle DVD.

Neue und alte Szenen aus 30 Bühnenjahren werden hier in ansprechender Qualität präsentiert. Szenen wie: „Lob des Spülens“, Der Spannbettbezug“, „Die Kaffeemaschine“, „Nudeln“ „ISDN“ u.v.a wurden im Amaltheatheater ohne Publikum gedreht. Die Kamera ist so nah und direkt. Der Künstler ist gut ausgeleuchtet, der Ton verständlich. Szenen wie „Der schönste Tag im Leben“ und „Über die Entschleunigung“ live vom Westfälischen Abend in Nieheim, Lieder vom Lichterzaubertag in Köln, Besuche in der Westernstraße und ein Einsatz als Eisgenussverstärker in einem Eiscafe, runden die DVD ab.

Fast 80 Minuten Grosche sind für 15,- Euro (incl. Porto) beim
Kulturbüro, Stichbruch 2, 30916 Isernhagen
zu bestellen.

Foto: D. Bogdanski
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  MENTOR-Leselernhelfer Paderborn e.V.

Die Leselernhelfer Paderborn e.V. haben mit Erwin Grosche einen neuen Schirmherrn gefunden, der die ehrenamtliche Arbeit des Vereins unterstützen will. Erwin Grosche, Kulturpreisträger der Stadt Paderborn, schrieb viele Kinderbücher, die sich bewusst mit der Leseförderung von Kindern befassen. Er kennt auch von eigenen Lesungen in Schulen und Kindergärten wie gern Kinder Sprachspielen und Geschichten lauschen, wenn sie dabei angeleitet und gefördert werden.

Erwin Grosche: „Ich war sehr gerührt über die Erfahrungsberichte der Frauen und Männer, die von ihrem wöchentlichen Einsatz in den Schulen erzählten. Das gemeinsame Lesen mit den Kindern muss für alle Beteiligte ein großes Erlebnis sein.“

Bei MENTOR Paderborn engagieren sich zwischenzeitlich ca. 70 Mentorinnen und Mentoren in Ihrer Freizeit. Kinder treffen sich mit „ihrem“ Mentor mindestens einmal in der Woche für eine Schulstunde in der Schule und unterstützen die Kinder indem sie die Freude am Lesen wecken und die Motivation zum Lesen fördern. Das diese individuelle Förderung Erfolge zeigt, wird in der Praxis auch immer wieder von den Mentoren und Mentorinnen erfahren und von den Schulen bestätigt.

Nachdem Herr Grosche sich mit der Arbeit und der Vorgehensweise von MENTOR Paderborn vertraut gemacht hat und er ebenfalls bei einem der regelmäßigen Mentorentreffen in der Kinderbibliothek die Gelegenheit genutzt hat, Gespräche mit den aktiven Mentoren zu führen und Bericht aus deren Praxis erhielt, erklärte er sich gerne bereit, die Idee und Arbeitsweise von MENTOR Paderborn zu unterstützen.

Erwin Grosche: “Ich ziehe den Hut vor allen, die bei MENTOR Paderborn mitmachen. Ich hoffe, dass ich als Schirmherr von MENTOR Paderborn noch viele andere Mentoren gewinnen kann die guten Mutes sind bei dieser wichtigen Aufgabe mitzuwirken.“

Natürlich gibt es auch in anderen Städten die Möglichkeit als Mentor Kinder zu unterstützen und zu begleiten. Infos bekommt man natürlich im Internet.

www.mentor-paderborn.de

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  Anne und die
Bankräuber
Endlich erscheint der Kinderkriminalroman von Erwin Grosche als Taschenbuch. Unter dem neuen Titel: „Anne und die Bankräuber“ veröffentlicht der Paderborner Verlag „House of Poets“ Grosches Meisterwerk.

Zum Inhalt: Schräge Schurken, clevere Kinder und herrliche Verwicklungen. „Wenn ich eine Geschichte lese und merke, wie sie sich entwickeln wird, wird sie für mich langweilig“, sagt Erwin Grosche. Entsprechend köstlich chaotisch anders und unvorhersagbar überraschend ist da sein Roadmovie-Krimi um Anne, Bruder Berti und den traurigen Papa, die eigentlich unterwegs ins Sanatorium der guten Laune sind. Aber eben nur eigentlich, denn ein trotteliges Bankräuberduo, 80.000 Euro Diebesgut und Papas Lieblingsschuhe, ohne die er nirgendwohin fährt, die er aber dummerweise daheim vergisst, machen die Fahrt zur grandiosen Verwirrfahrt, in der nicht zuletzt zwei Supermarkttüten eine tragende Rolle spielen. Ankommen werden die fünf nicht, aber sich finden – und das will schon etwas heißen.

„Eine Geschichte, hart und unberechenbar wie das Leben.“ (Deutschlandfunk) „Liebenswert charmant, überdreht und hintersinnig erzählt der Kabarettist zeitgleich ein pfiffiges Roadmovie und einen sensiblen Trauerroman. Genauso eigen liest er zusammen mit seiner Tochter Lisa sein Buch vor - leise, berührend und immer wieder überraschend.“ (Kölner Stadtanzeiger)

Anne und die Bankräuber
House of Poets
ISBN: 3-936706-27-1
Veröffentlichungsdatum: Anfang Februar 2011


Die musikalische Krimilesung dazu, mit Lisa Grosche und Erwin Grosche, ist zu buchen beim Kulturbüro – Nicole Ruppert, Stichbruch 2 • 30916 Isernhagen-Tel.: **49 (0)5136 / 87 88 760
 
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  Ich hab dich gern,
du hast mich gern

Mäusestarke Geschichten und wolkenzarte Kichergedichte.

Wenn Spaghettis von Konfettis träumen: Ein Bügeleisen will übern Hügel reisen, eine Schere schneidet ins Leere, Hubschrauber-Propel- lel- lel- ler drehn sich immer schnellel-lel-ler. Und das ist noch lange nicht alles, wovon Erwin Grosches lustige Klanggedichte und Quatschgeschichten erzählen: Zuckersüße Gedichte für Naschkätzchen, Traumgeschichten für kleine Schlafmützen, kluge Gedichte für schlaue Köpfe oder Jubelgeschichten für fröhliche Leser laden Groß und Klein zum lautmalerischen Mitmachen und Lachen ein. Da wird geraschelt und gebrummelt, gekrabbelt und gerätselt was das Zeug hält! Und so machen die Sprachspielereien und Reime des genialen Dichters einfach gute Laune. Das Buch mit den wunderbaren Illustrationen von Dagmar Geisler wird ab Mitte April in allen Buchhandlungen erhältlich sein.

Ich hab dich gern, du hast mich gern
Mit Illustrationen von Dagmar Geisler
ORIGINALAUSGABE. Ab 6 Jahren
ISBN: 978-3-570-13090-2
Verlag: cbj, München

 
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  Wenn mein Dackel Flügel hätte
Erwin Grosches neues Buch erschient im September im boje Verlag Köln. Die lustigsten Mitmachgeschichten und Quatschgedichte von Erwin Grosche Wie klingt ein Lautsprecher, wenn er kaputt ist? Welche Geräusche macht ein Bohrer? Und schon mal was von den weltweiten Maulwurfmeisterschaften gehört? Bunt, schräg und witzig sind die Quatschgeschichten und Klanggedichte, Sprachspielereien und liebevollen Nonsensreime des bekannten Autors und Kabarettisten Erwin Grosche.

Mit Zahnbürstengedichten und Waschlappengeschichten wird schon das morgendliche Waschen im Badezimmer zu einem Riesenspaß. Aber auch für den Rest des Tages ist gute Laune garantiert! Mit Reimen über tanzende Mücken, Mopsaufstände und Eselsbrücken. Mit Gedichten über mutige Piraten und heldenhafte Gummiabflussreiniger. Und mit Erzählungen über ängstliche Schutzengel und erfinderische Aufzugtester.

Ein Buch über große und kleine Alltagsabenteuer zum Schmökern und Schmunzeln, Lachen und Mitmachen! Ein Vorlesespaß für die ganze Familie! Die meisterhaften Illustrationen stammen von Karsten Teich.

Wenn mein Dackel Flügel hätte
Gebundene Ausgabe, 128 Seiten
Boje Verlag (22. September 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3414822636
ISBN-13: 978-3414822635
www.boje-verlag.de
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  Wir sind wie
die Sterne
Erwin Grosche hat sich Zeit gelassen. Nach 14 Jahren erscheint wieder eine neue CD mit Kinderliedern. Nach „1-2-3-4 Zähneputzen- Doktor Tomates Gesundheitslieder“, die 1996 mit Toto Blanke, Reinhard Mey, Ars Vitalis, Bernd Kohlhepp und vielen anderen Mitwirkenden bei Patmos erschien, war es lange still im Kinderliederkarton. Es erschienen zwar CDs von Charly Hases Osterlexikon, Engelchens Weihnachtslexikon, vom tierischen Struwwelpeter, u.a. aber eine CD mit neune Liedern war nicht geplant.

Nun hat das Warten ein Ende. Erwin Grosche hat zusammen mit den Flamingos, unter der musikalischen Leitung von Antje Wenzel, bei Jumbo in Hamburg eine neue CD herausgebracht. „Wir sind wie die Sterne“ heißt der Stimmungsaufheller und ist rockig, frech und tanzbar geworden. Manche Lieder singt Grosche mit seiner Tochter Pauline Schweser, andere allein oder mit Kinderchor.

WIR SIND WIE DIE STERNE ist der CD-Tipp im Familie & Co Sonderheft "Medien für Kinder" "Lieder, Lautgedichte und Quatschgeschichten: "Der Musiker und Kabarettist Erwin Grosche hat sich einiges ausgedacht - Alltägliches wie völlig aus der Luft Gegriffenes. Seine Songs und Storys haben Pfiff und genau die richtige Portion Frechheit, nicht zu vergessen Tanzbarkeit."

Auch in der Rhein-Zeitung wurde die CD bereits vorgestellt: "Erwin Grosche und die Flamingos singen poetische, leise, rockige und flotte Lieder, die so richtig zum Mitmachen und Mitstreicheln und Mitsingen einladen. Viel Spaß!"

Die Neue Westfälische Zeitung schrieb: „ Es ist nicht immer ganz einfach, einfach zu sein. Für Erwin Grosche ist das Einfache aber leicht wie eine Feder. Wenn er Kabarett macht, klingt´s immer wunderbar locker und ungezwungen. und wenn er Kinderunterhalt macht, dann ist die auch immer ein kleines bisschen erwachsen.“

Außerdem wird TV Spielfilm/TV Today die CD als Musik-Tipp vorstellen.

Erwin Grosche wird die CD erstmals mit großer Besetzung auf dem Liborifest in Paderborn vorstellen. „Wir sind wie die Sterne“

„Wir sind wie die Sterne“
'Erwin Grosche und die Flamingos
Jumbo Verlag Hamburg
Lava Studio Paderborn 2010
Hamburg, 2010
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  Erwin Grosche wird Botschafter
Erwin Grosche wird Botschafter. Die Stiftung Lesen in Mainz hat wieder einen prominenten Botschafter gefunden. Der 53 jährige Paderborner Erwin Grosche wird Botschafter der „Stiftung Lesen“. Er unterstützt damit nicht nur die bundesweite Büchergeschenkeaktion der Stiftung Lesen, sondern wird auch im Auftrag der Stiftung Lesen
unterwegs sein. Seinen ersten Einsatz als Botschafter wird Erwin Grosche am 30.4. in Paderborn-Elsen haben, wo er vor den ersten Klassen in einer Lesung seine Geschichten und Gedichte vorstellen wird. „Oh wie schön ist eine Lesung, wie bezaubernd Menschenklang. Oh wie schön ist eine Lesung, wenn sie dauert nicht zu lang.“ Nähere Informationen kann man auf www.lesestart-deutschland.de unter „Prominente Botschafter“ entdecken.
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  Erwin trägt Charlie auf Händen


Der Paderborner Kabarettist Erwin Grosche ist auf den Hund gekommen“. So beginnt in der NWtierlieb Beilage der Neuen Westfälischen vom 14. November 2008 der Artikel über Erwin Grosche und seinem Familienhund Charlotte. „Nein, ein Faible für Hunde hat er nie gehabt, gesteht Erwin Grosche. Das hat sich mit dem Einzug von Mischlingsdame Charlotte jedoch total gewandelt. „Sie hat unser aller Leben komplett verändert“, gestand der Kabarettist unserer Mitarbeiterin Susanne Esser bei einem Spaziergang im Haxtergrund bei Paderborn. Dieser Tag hätte für Charlotte nicht besser beginnen können. Am Landgasthof Weyher findet Charlie – wie sie auch genannt wird – eine Schwarte. Die Hündin liegt im Gras und knabbert genüsslich an ihrem Fundstück. Zwei Jahre ist die Hundedame – vermutlich eine Mischung aus Zwergpinscher, Terrier und Dackel – alt.

„Unsere Tochter Pauline hat sie ausgesucht. Wir haben Charlotte aus dem Tierheim. Ihre Mutter wurde in Polen überfahren.“ Mit sieben Wochen zog das kleine Bündel bei den Grosches ein und fortan war nichts mehr so, wie es gewesen war. „Da liegt man an Silvester mit dem Hund unterm Tisch und wartet, bis das Feuerwerk zu Ende ist.“ …. Bei aller Sympathie für das Tier – es musste in der Hundeschule Gehorsam lernen, halbwegs zumindest. Grosche tritt den Beweis an und ruft: „Charlotte, hier.“ Die Hundedame rast ihrem Herrechen entgegen und wird mit einem Leckerli bewohnt. „Charlie ist richtig schnell“, sagt Grosche nicht ohne Stolz: „Auch selbstbewusst. Manche nennen sie Prinzessin vom Philosophenweg.“ Und der 52- Jährige fügt in seiner unvergleichlichen Art hinzu: „Das höre ich natürlich gerne.“

Fotos: Marc Köppelmann
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Laudatio Peter Hille Literaturpreis

 

 

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Im Jahre 2007 bekam Erwin Grosche den Nieheimer Schuhu. Dr. Michael Kienecker schrieb und sprach die Laudatio für Erwin Grosche zum Niehmeier Schuhu. Hier sind Auszüge aus seiner Laudatio zu hören:

„Meine sehr verehrten Damen und Herren, was bleibt dem Laudator noch zu sagen, wenn der Künstler durch seine Kunst schon längst überzeugt hat? … Als ein solches Kind mit Mutwill, aber auch als einen tiefgründigen Gesellen haben Sie sich uns, lieber Erwin Grosche, mit Ihrem Programm gerade präsentiert.
Erwin Grosche hat sich bei den Beratungen der Jury sehr schnell als der geradezu prädestinierte erste Preisträger des Hille-Literaturpreises herausgestellt: Hille selbst war vor allem ein Meister der literarischen Kurzformen, der poetischen Miniaturen vor allem im Gedicht, im Aphorismus und in beeindruckender Kurzprosa: Er formuliert einmal:
„Die wichtigsten Sachen müssen leicht, die kleinen wichtig abgehandelt werden.“ Wie man das macht, davon hat uns Erwin Grosche soeben köstliche Proben in seinem Programm vorgeführt.
Erwin Grosche ist von Dortmund bis Höxter, Meschede bis Bielefeld, aber seit vielen Jahren auch längst bundesweit auf Bühnen, im Hörfunk und im Fernsehen höchst präsent: Sein Werk umfaßt mittlerweile fast 20 verschiedene Kleinkunst-Programmeseit 1979, weit über 50 Bücher, 40 Langspiel- und CD-Produktionen, Mitwirkung bei 35 Film- und Fernsehproduktionen, darüber hinaus 2 eigene Filme. Und an Preisen mangelt es wahrhaftig nicht: Er wurde bereits mit 13 Preisen ausgezeichnet, darunter so renommierte wie der Deutsche Kleinkunstpreis, der Prix Pantheon und der Paderborner Kulturpreis für das Gesamtwerk.

Lieber Erwin: Es gibt einen wunderbaren Aphorismus Hilles, den scheint er geradezu für Dich niedergeschrieben zu haben: Er ist gelassen, schlau und gut: Ein Aristokrat des Gewöhnlichen. Ein Aristokrat des Gewöhnlichen: Treffender – so meine ich – kann deine auf die Poesie des Alltäglichen zielende Klein-Kunst nicht bezeichnet werden, und darum ist es nach so viel erwiesener literarischer Wahlverwandtschaft zu Peter Hille der Hille-Gesellschaft und der Stadt Nieheim eine besondere Freude, aber auch Ehre, Dich als ersten Preisträger heute mit dem „Nieheimer Schuhu. Peter Hille-Literaturpreis“ auszeichnen zu können!“

Der ausgezeichnete Kleinkünstler Erwin Grosche bedankt sich für die schöne Rede.

 
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RHEIN UND WAHR
August 2011

1. August ALASKA: Er war falsch angezogen/ mit seinem Schal, der Pudelmütze/ und dem selbst gestrickten Pullover// Als käme er aus Alaska/ Wäre am falschen Ort/ und ausgesetzt/ wie ein Meuterer// Er merkte erst/ als ihm die Gruppe/ entgegenkam- Wanderer/ und keiner von ihnen einen Schirm trug/ wie fremd er war// Sie hatten karierte Hemden an/ mit kurzen Ärmeln/ und sangen Schnulzen vom Sonnenschein// Wo bitte geht’s zum Sommer/ fragte er und kam sich vor/ wie ein Bär mit Taucherbrille - / Mein Raumschiff steht im Parkverbot// Die Männer zeigten auf das Tal// Wenn Sie am Himmel Drachen sehen/ sagten sie, und Kinder mit Kastanien/ dann sind sie fast da// Vorbei an den Frauen mit Blumen, sagte einer/ meiden sie Grillplätze// dann spüren sie ihn schon// Sie erkennen ihn am Licht/ Es gibt/ einen Stich im Herzen// Sagen Sie mal/ Entschuldigen Sie die Frage/ Kommen Sie aus Alaska?//


5. August PADERMANN: Als Padermann nach Paderborn kam, fragte er einen Einheimischen: „Was ist den so schön an Paderborn?“ Der Angesprochene überlegte und überlegte und da wusste Padermann, was das Schöne an Paderborn ist: „Man hat hier Zeit zum Nachdenken“. Da blieb er in der Stadt.


7. August PSYCHO: Es gibt viele unglückliche Menschen in der Stadt. Arme Seelen deren nächster Zusammenbruch in deinen Armen stattfindet. Viele warten dazu auf einen Wetterwechsel oder ein Treffen mit dir. Mein armer Schatz, was haben sie denn mit dir gemacht? Du trafst mal jemanden, der aussah, als würde er sich die Haare selbst schneiden. Er hatte das Parteiprogramm der FDP in der Hand und lief im Winter mit Sandalen herum. Der Mann sah aus, als wollte er sich jeden Moment ausziehen. Du fragtest sofort: „Sie sind doch kein Psycho?“ Du hatte keine Lust dich rühren zu lassen von seiner herzzerreißenden Psychogeschichte. Mein armer Schatz, was haben sie denn mit dir gemacht? Du hattest es auch schwer im Leben und bist doch normal geblieben. Du bist sogar mit einem Psycho verheiratet und Mitglied im Schützenverein, wo du jeden Augenblick damit rechnest erschossen zu werden. Du fragtest also noch mal: „Sie sind doch kein Psycho?“ Dein Gegenüber sah auf den Boden, zog sein T-Shirt, welches er auf links trug, lang und sagte: „Doch, tut mir leid. Ich habe es nicht geschafft.“ Dann fing er an zu schluchzen. Du hattest dich schon abgewendet und die Flucht ergriffen. Das schien aber niemanden zu beeindrucken.
Wir kriegen dich, Mitmensch. Auch du bist schuld an meinem Elend.


11. August DIE TAUBE: Die Taube wollte sich nützlich machen. Sie flog auf die Sonnenuhr und landete genau in deren Mitte. Genau dort, wo der Zeiger fehlte. Man konnte sofort den Zeitpunkt der Landung erkennen. Es war 11 Uhr 53.


15. August DIE DICKE FRAU. Werner Rittberger wusste von der dicken Frau nur, dass sie dick war. Er hatte sich nicht die Mühe gemacht ihr Herz zu erobern. Einmal traf Werner eine andere dicke Frau. Sie hatte einen Hund dabei. „Ach“, dachte er zuerst. „Die dicke Frau hat einen Hund.“ Später fiel ihm auf, dass die dicke Frau mit Hund nicht grüßte. Da wusste er, dass war gar nicht die dicke Frau, das war nur eine dicke Frau mit Hund. Übrigens war der Hund ganz klein und dünn. Wenigstens kam es ihm so vor.


16. August ANRÜHRENDE BILDER: Padermann hatte mal einen Strumpf über einen Föhn gestülpt und den Föhn auf die Stufe gestellt, wo der Strumpf sich aufblähen konnte. So konnte sie ein Gefühl von Wärme bekommen und ihre Aufgaben ganz anders begreifen. „Der Strumpf muss sich wie ein Luftschiff gefühlt haben, als hätte ihn ein Unsichtbarer übergestreift“, sang er dabei. Das Gleiche probierte er dann mit einem Wollhandschuh. Padermann war begeistert. Der Handschuh bäumte sich gleich auf, als hätten fünf Finger in ihm Platz genommen und genossen den warmen Zustrom. „Nun könnte er Klavier spielen“, murmelte er. Irgendwie war das ein anrührendes Bild. Er dachte wie viel Freude so ein Föhn bereiten kann.


17. August LISAS LIEBLINGSMURMELN: Der letzte Augenblick von Lisas Lieblingsmurmel. Ein Stück für eine Lieblingsmurmel und einen Tischstaubsauger. Ein Tischstaubsauger hockt vor einer Murmel wie die Schlange vor einer Maus. Plötzlich wird der Föhn angestellt: Flutsch, schluckt sie die Murmel auf. „Klack“, macht es, als fällt ein Löffel auf einen Kuchenteller. Das war der letzte Augenblick von Lisas Lieblingsmurmel. Natürlich wurde die Szene nachgestellt.


19. August HUNDETREFFEN: Ein Mann mit einem Hund ging spazieren. Plötzlich sah er eine Frau mit einem anderen Hund. Der Hund des Mannes lief wie der Blitz auf den Hund der Frau zu und stürmte an ihm vorbei. „Was Hunde aneinander vorbei laufen können“, sagte der Mann zu der Frau. „Ja“, sagte die Frau und ging vorbei. Heute leben der Mann und die Frau zusammen. Sie sind glücklich verheiratet. Er wohnt in Hamburg, sie in Paderborn.


22. August
ANDERE LEBENSMODELLE: Ich traf mich jetzt mit meinem Freund, einem Jogger. Er stand vor mir und lief auf und ab. Er wollte seinen Rhythmus nicht unterbrechen und womöglich einen Muskelkater riskieren. Ich lobte ihn für seinen Fleiß. Lobte ihn, dass er selbst bei diesem Regen nicht auf seine Laufstrecke verzichten konnte. Er gestand mir, dass er nur noch jeden zweiten Tag joggte. Seine Gelenke machten das nicht mehr mit. Ich kam mir ein bisschen komisch vor. Der Kuchen in meiner Hand sah sehr verlockend aus. Ich war so glücklich und mir ging es saugut. Was soll ich machen? Ich verfolge ein anders Lebensmodel. Ich esse viel Kuchen und trinke dazu starken Kaffee. Mittags sättigt mich fettiges Fleisch und der Pudding danach kann süß sein und bunt. Ich rauche sogar. Ich rauche sogar viel, wenn ich trinke. Ich nehme bewusst in Kauf, dass ich am nächsten Tag alles bereue. Ja und? Es kommen auch wieder andere Tage. Am liebsten liege ich vor dem Fernseher und schlafe bei einer Sportsendung ein. Ehrlich gesagt bin ich gerne faul. Ich muss nicht hundert Jahre alt werden. Da wo ich wohne, beschäftigt man sich nur bis man siebzig ist. Mein Ehrgeiz ist es, dick zu werden, faul zu sein und dabei zu schlafen. Das hört sich vielleicht sehr bequem an, aber warum nicht? Was ist daran so verwerflich? Natürlich komme ich auch an meine Grenzen. Essen sie mal vier Stückchen Kuchen hintereinander. Haben sie schon mal den halben Tag verschlafen und es dennoch geschafft abends müde zu sein? Ich habe mich dem schönen Leben verschrieben. Ich halte das aus. Wer nicht raucht oder trinkt, den hat der Teufel mit anderen Lastern in den Klauen. Ich befürchte, dass mein sporttreibender Freund dem Teufel direkt in die Arme läuft. Er tut mir so leid. Wenn er so weiter macht, wird er in der Hölle landen und das ist dann eine Muckibude. Ich bete für ihn, denn Gott hat ein Herz für die Starken, die Schönen und die Reichen.


25. August FÜNF JAHRE: Er ging mit Zeigfinger und Daumen seiner rechten Hand jeden Finger seiner linken Hand ab, als zählte er in Gedanken die Jahre, die er noch leben musste. Er wollte dann zahlen und fragte sich: Wie teuer das Bier in fünf Jahren sein wird. Alles ändert sich. Er hatte vor fünf Jahren noch schlafen können.


27. August EINE FRAU LIESS MICH BEIM FRISEUR VOR: Eine Frau ließ mich beim Friseur vor. Sie war nicht mein Typ - sie ließ mich halt vor. Ich steh auf Blondinen, die streng sind und kalt. Sie war sehr freundlich, stand von ihrem Platz auf und überließ ihn mir. Ich war gerührt. Sie pickte mich heraus aus all den Wartenden und schenkte mir ihre Zeit. Ich habe sie im Spiegel beobachtet. Sie las eine Zeitung, während ich ihr die Zeit stahl. Klug ist sie auch noch, dachte man. Ich habe ihr dann eine Rose gekauft. Das war das Wenigste. Ich ging also noch mal in dieses Haarschneidestudio und überreichte sie ihr. Rose zu Rose. Da hat sie sich gefreut. Sie hat sich gar nicht mehr eingekriegt. Ihr wurden gerade die Haare gewaschen und sie schüttelte sich dabei wie ein Hund. Das hat mich schon beeindruckt. Ich kenne einen Freund, der leitet ein Streichquartett, den habe ich angerufen, dass er der Frau aufspielt, während sie sich die Haare schneiden lässt. Er kam dann mit seiner Combo und spielte was von Bach. Ich habe dirigiert. Das hat so einen Spaß gemacht. Sie hatte eine Plastikhaube auf dem Kopf und summte mit. Sie hat mich angeschaut, als wäre ich Karajan. Ich kann gar nicht dirigieren. Ich tat nur so. Ich wollte ihr nur meinen Dank zeigen. Ich vergesse keine guten Taten. Später habe ich einen befreundeten Kellner gebeten sie zu fragen, ob sie Hunger hat. Er hat sie bewirtet, während sie auf ihre Blondierung wartete. Ich habe sogar mitgegessen. Es gab Champagner und frische Austern. Später stand sie dann auf, schüttelte ihre blonden Haare und blickte mich nicht an. Ich habe mich sofort in sie verliebt. Wie gesagt: Ich mag Blondinen, die streng sind und kalt.


29. August SPRÜHSAHNE: Die Sprühsahne kann der geschlagenen Sahne nicht das Wasser reichen. Die Sprühsahne kommt aus der Dose und wird nur genutzt, weil man keine Zeit hat, Sahne zu schlagen. Pazifisten bevorzugen Sprühsahne wegen dem Lachgas. Der Umgang mit Sprühsahne sollte trainiert werden. Der Kuchen liegt auf dem Teller und wartet darauf dekoriert zu werden. Also los, nimm die Sprühsahnedose und schüttel’ sie. Schüttel’ sie, schüttel´ sie. Im Sahneshaker wird es Winter. Die Schneekönigin baut ihren Hochzeitspalast. Schüttel´ sie. Der Sahneklacks strömt erst aus der Düse, wenn die Dose ausdauernd geschüttelt wurde. Nun drück den weißen Hebel. Setz die Sprühsahne unter Druck. Treib sie in die Enge. Sag ihr: „Wir haben sie schon seit langem beobachtet“ Umschmeichle sie: „Könnten sie sich vorstellen größere Aufgaben zu übernehmen?“ Lock sie ans Licht. Hurra, aus der Sprühsahnedüse schiebt sich der Sahneklacks hervor. Wie er sich windet. Wie weiß Gott er tut, wie weiß er ist. Er presst und stöhnt, er würgt und drängt. Thront die Sprühsahne auf dem Kuchen, sollte man sofort mit dem Genießen beginnen. Der dicke Mitarbeiter mit dem weißen Kittel schafft es nicht lange so zu tun, als wäre er Sahne. Er verläuft schon, wenn er den Kuchen sieht. Er erinnert kurz an geschlagene Sahne und wird dann zum konturenlosen Haufen, der bald nur noch als Pfütze neben dem Kuchen zu erkennen ist. Behauptet man, dass der Eindruck, den ein Mensch hinterlässt, sich in den ersten zwei Minuten festigt, so beansprucht die Sprühsahne dafür nur vier Sekunden. Nach diesen vier Sekunden gibt die Sprühsahne auf als das Bild zu erscheinen, mit dem sie während des gesamten Kuchenessens hofiert werden will. Welch eine Schaumschlägerin. Welch eine Zicke. Leider ist es so, dass auch ein Ersatz nur gut funktioniert, wenn man ihm nicht das Gefühl gibt, er wäre zweite Wahl. Ich werde nun ernst. Das ist nun wichtig: Die Widerverwendbarkeit der Sprühsahne ist nur gewährleistet, wenn man ihre Düse stets reinigt. Nur die gereinigte Düse der Sprühsahnedose gewährleistet eine Nutzung, die auch nach Wochen zufrieden stellt. Eine ungereinigte Düse lässt die darin verbleibenden Keime schimmeln und macht den gesamten Sahneeinsatz fragwürdig. Dass man die einmal gebrauchte Sprühsahne im Kühlschrank aufbewahren soll, versteht sich von selbst. Ich gebe zu, dass diese Erkenntnisse über die Nutzung der Sprühsahne eher unwichtig erscheinen, aber glauben sie mir, wenn sie bei fünfmaliger Nutzung einer Sprühsahnedose diese immer wieder entsorgen müssen, da die Sahnedüse verschimmelt ist, denken sie anders darüber. Übrigens: Die Sprühsahne nutzt als Treibgas aufgrund seiner guten Fettlöslichkeit E 942 Distickstoffmonoxid. Das findet auch als Lachgas direkt Anwendung, wenn man sich die Sprühsahne ohne Umwege in den Mund drückt. Wer das verstärkte Aufkommen von Sprühsahne einigermaßen ertragen will, sollte dieses Lachgas öfters beim Kuchenessen anwenden, als ihm lieb ist.


30. August GOTT: Wenn die Sonne zwischen dunklen Wolken hervortaucht, rufen alle Kinder: „Komm, da zeigt sich Gott.“


31. August
DIE WERNER RITTBERGER UMGEHUNGSSTRASSE: Frau Kretschmer erhob sich und sagte: „Es gibt Lebensentwürfe, die wenig mit meinen zu tun haben. Sehr weit von meinen Erwartungen entfernt hat sich Werner Rittberger. Rittberger war zwischen 1911 und 1928 der erfolgreichste deutsche Eiskunstläufer. Er wurde elfmal deutscher Meister, dreimal Vize-Weltmeister und zweimal Vize-Europameister. Das ist mir nicht vergönnt gewesen. Nach ihm, Werner Rittberger, ist der „Rittberger-Sprung“ benannt. Beim Rittberger Sprung läuft man rückwärts im Kreis, holt mit dem linken Bein Schwung , springt mit dem rechten Fuß ab, dreht sich einmal um sich selbst und kommt auf dem rechten Fuß wieder auf. Ich gebe zu, solche Aktivitäten sind mir fremd. Mein Schicksal lockte mich nie aufs Eis. Ich bin stolz darauf, nie diese hautengen Eislaufkostüme getragen zu haben. Ich hätte mich geschämt. Der Aufenthalt in ungemütlichen Eishallen blieb mir ein Leben lang erspart. Voller Stolz kann ich aber einen Kuchen vorweisen, der meinen Namen trägt. Es ist ein Schokoladen-Nuss-Kuchen, der mit Preiselbeeren belegt wird. Er hat schon manches Herz zum Schmelzen gebracht. Der Kuchen heißt überall der Kretschmer Kuchen. Ich gebe zu, dass ich diese Leistung höher einschätze als den Rittberger Sprung.“ Frau Kretschmer setzte sich wieder. Es wurde abgestimmt. Leider wurde die neue Umgehungsstraße nicht nach ihr benannt.

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RHEIN UND WAHR
Juli 2011

3. Juli: In der Bäckerei Strunz wurde ein Weltmeisterbrot gebacken. Das ist ein schöner Beitrag um die Frauenweltmeisterschaft auch geschmacklich zu begleiten. Ich frage mich nur, wie ein Weltmeisterbrot schmecken soll, wenn man noch gar nicht weiß, wer Weltmeister wird? He Bäcker Strunz, abgerechnet wird zum Schluss. Sicherlich müsste ein Weltmeisterschaftsbrot anders schmecken, wenn Japan Weltmeister würde anstatt Brasilien. Das vorgezogene Weltmeisterbrot schmeckte ein wenig so, als wären sich alle sicher, dass Deutschland Weltmeister würde. Machen wir uns aber nichts vor. Im Grunde ist das jetzige Weltmeisterbrot einfach nur ein Roggenmischbrot, dem man den Namen Weltmeisterbrot gegeben hat. Das hätte man besser planen können. Ich könnte mir vorstellen, dass man ein Krustenbrot in das Birgit Prinz Brot umtaufen könnte. Das würde ihr Auftrieb geben. Wenn die brasilianischen Frauen Weltmeister werden würden, könnte man zum Titelgewinn ein dunkles Brot backen und in der Weltmeisterbackware Peperonistücke einbauen.


7. Juli: Letzte Woche traf ich die größte Liebe meines Lebens. Da habe ich gesagt: „Da bist du ja. Ich habe ein Leben lang auf dich gewartet.“ Sie hatte rote Haare und eigentlich war sie gar nicht mein Typ, aber bei der größten Liebe eines Lebens darf man nicht zu wählerisch sein. Ich dachte nur, hoffentlich ist sie keine Lehrerin und hat einen großen Hund. „Wegen dir habe ich Bass spielen gelernt“, sagte ich. „Ich habe einen Töpferkursus besucht und bin einmal um die Welt gefahren. Um dich kennen zu lernen habe ich das Rauchen angefangen und war samstags tanzen in dunklen Räumen. Konntest du das mir nicht ersparen?“ Sie schaute mich einfach nur an und drückte mir das Strafmandat hinter den Scheibenwischer. So kann Gott auch sein.


9. Juli: Wenn die Welt im Großen so wäre, wie der Freizeitpark Bad Wünnenberg versucht es im Kleinen anzudeuten, hätte ich mich längst erschossen. Sicher versucht die Gemeinde Wünnenberg ihre Gäste zu erfreuen durch liebliche Ansichten und packende Freizeitangebote. Ich frage mich nur, ob eine Wiese mit stinkenden Ziegen, die man füttern darf, wirklich erfreut und vom grauen Alltag ablenken kann? Hier wird eine Welt gezeigt, die in ihrer Harmlosigkeit nur am Sonntag zu ertragen ist. Natürlich ist es schön kuhäugige Rehe zu füttern und den Watschelenten beim Schwimmen über dem See zuzuschauen. Sicher, ein Barfußpfad beschäftigt und tut den Füßen gut, aber ein paar Ecken und Kanten können auch hier nicht schaden. Als bei meinem Besuch dem Griller die ersten Würstchen angekokelt sind, konnte ich ein wenig den Duft der wahren Welt entdecken, zumal er versucht hat mir diese schwarzen Teufel anzudrehen. Danke.


12. Juli: Kühltaschen. Wenn Kühltaschen nicht zum Kühlen gebraucht werden, sind sie einfach nur hässliche Taschen, die kühlen könnten, wenn jemand da wäre, der gekühlt werden wollte. Im Winter sind Kühltaschen sowieso unnütz und unterfordert. Sie stehen auf Schränken rum und erinnern an Grillpartys im Freien. Ich kenne Kühltaschen, die können sogar heiße Suppen länger heiß sein lassen, obwohl das gar nicht zu ihren eigentlichen Aufgaben gehört. Ein wenig Klarheit täte hier allen Kühltaschenbesitzern gut. Ich sah einmal zwei Männer, die trugen gemeinsam eine leere Kühltasche. Das sah schon ziemlich peinlich aus, aber schön, dass der Klügere der Beiden den Kühltaschenbesitzer diesen sinnlosen Gang nicht alleine gehen ließ. Wer setzt sich schon gerne alleine den Blicken aus von Menschen, die eine Kühltasche nur mit kalten Speisen in Verbindung bringen. Ich kenne eine Frau, die trug immer das Herz ihres Mannes in einer Kühltasche mit sich.


15. Juli: Goldene Filmregel: Das Nichts in einer Zeitlupe zu zeigen bringt nicht wirklich was. Wer das Nichts verlangsamt und so in den Mittelpunkt stellt, verfälscht seine Bedeutung.


17. Juli: Wie schön, dass du in meiner Zeit aufgetaucht bist. Das du in meiner Welt lebst, in meiner Stadt wohnst und mir begegnet bist. Wie schön, dass ich in meiner Jugend von dir träumen durfte und mich nun an dich erinnern darf.


20. Juli: Ich kann mich erinnern, wie wir es im Auto gemacht haben. Wir hörten dabei laute Musik aus dem Radio. Wir waren total ineinander verliebt und vergaßen die Welt um uns herum. Plötzlich, genau in dem Augenblick, als sie es am Schönsten fand, kamen die Verkehrsnachrichten. Automatisch und ungefragt schoben sie sich dazwischen, als gäbe es nichts Wichtigeres als Staus auf allen Straßen. Wir waren gerade dabei unserer Liebe ein Denkmal zu setzen, da knallte es durch die Lautsprecher: „Die heutigen Staus ab einer Länge von zehn Kilometer. Auf de A1 vor einer Baustelle liegt ein rosa Schlüpfer auf der Straße.“ Vorsicht auf der A 46, da ruht das Stauende in einem Bett.“ Der eine nennt es Verkehrsstörungen, der andere den besten Sex der Welt. Das war schon stimulierend. Ich sehe seitdem das Kamener Kreuz mit anderen Augen. Entdecke ich einen einzelnen Frauenschuh auf der A 44 denke ich an Ruth. Ist das ein Zeichen, will meine Prinzessin, dass ich sie suchen gehe? Vorgestern habe ich bei den Staunachrichten weinen müssen und beklagte meine verlorene Jugend. Wo bist du Ruth? Wer lauscht deinem Triumphgeheul? Ich stehe im Stau und denk an dich. Komm und erlös mich, denn ich habe gesündigt.


25. Juli: Nutzt am Wochenende (2. Version)
auch der Freizeitsportler
seine Sportgeräte
platzen alle Nähte

Zeigt der Mann sich von der
Schokoladenseite
trotzt der Bauchspeckfalte
wird selbst jung der Alte

Grade Männer zeitlos
rauben dir die Sinne
wenn sie sich bewegen
sind sie Gottes Segen

Wie in der Natur pur
Pfauen Räder schlagen
schlägt sich ganz ekstatisch
der Mann charismatisch

Zeigt am Wochenende
sich der Freizeitsportler
mit den Sportgeräten
soll man für ihn beten

Danke Gott oh Danke
heile auch uns Kranke
auf dem Schwebbebalken
will ich nicht verkalken

Ich bin dein Expander
zieh mich auseinander
Ich bin Deine Hantel
sei mir Schutz und Mantel


27. Juli: Mein Computer zeigt Gefühle. Ich habe meinen Computer immer unterschätzt. Ich sah ihn als Maschine, als ein notwendiges Übel, um das man nicht herumkommt wie um Mittelaltermärkte. Ich habe dazu gelernt. Inzwischen bin ich überzeugt, dass er lernfähig ist. Er ist bereit die Welt anzunehmen, wie ich sie beschrieben und mit ihm verfasst habe. Wir haben uns aneinander gewöhnt und angepasst. Er lässt keine Mails meines Steuerberaters mehr durch. Er sortiert sie gleich als Spam oder Junk aus. Inhaltsangaben wie: Stererklärung 2010 unter „Betreff“, lässt er nicht mehr gelten. Er schirmt mich ab. Er kennt meine Sehnsucht nach Unschuld. Versucht er mich vor allem Bürokratischen und Nervigen zu beschützen? Mein Steuerberater muss sich nun unter „Betreff“ etwas einfallen lassen, will er zu mir vordringen. „Womit verdünnt man Wasser“ mailte er mir kürzlich, als er meine neuesten Belege anforderte. „Warum laufen Nasen, während Füße riechen“ sah ich als „Betreff“. als er noch Fragen zu meinen Tankquittungen hatte. Das hat geklappt. Meine Zahnärztin versuchte mir mal eine Mail unter der Begriff: „Jahresuntersuchung“ zu schicken. Das ließ mein Computer nicht gelten. Nun meldet sie sich unter: „Was soll das Verfallsdatum auf saurer Sahne?“ So geht es durch. Eine Umfrage meiner Tageszeitung kam nur zu mir mit einer Ankündigung: „Gilt die Pressefreiheit auch für Zitronen?“ Ich habe sie öffnen können. Mein Computer zeigt Gefühle. Ich auch. Ich stelle ihn nun manchmal bei gutem Wetter nach draußen. Gestern war er dabei, als ich mir im Kino einen 3 D Film angeschaut habe. Heute werde ich ihn anlassen, wenn ich schlafe. Ich mag es, wenn er mir beim Schlafen zuschaut. Ich finde es so rücksichtsvoll, wenn er plötzlich sein Vollbild verdunkelt, damit ich besser träumen kann.


28. Juli: Unter Wasser: Sieht man im Fernsehen eigentlich Übertragungen von Tauchwettkämpfen? Im Radio verstehe ich Bedenken gegen diese Sportart, aber wäre das nicht ein schöner Sport für die dritten Programme? Man müsste dabei natürlich auch Fische sehen, die den Weg des Tauchers begleiten. Wie gibt man nur unter Wasser Autogramme? Ich kannte mal einen Taucher, der hatte eine so feuchte Aussprache, da war man immer froh, wenn er seinem Hobby nachging.


30. Juli: Padermann wusch sich seine Ohren so gründlich, dass er manchmal dabei „Aua“ schrie.